Freie Bürger Initiative   Für Bürger Interessen
 
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Baumschutz

Der Baumschutz hat in einer Großstadt wie Dortmund eine besonders große Bedeutung und deshalb auch für die Freie Bürger Initiative FBI eine hohe Priorität. So ist es uns bereits gelungen, zahlreiche Solitärbäume, Baumgruppen und Alleen in Dortmund unter Naturdenkmalschutz zu stellen und konnten (leider nur in Einzelfällen) erreichen, dass alte Bäume bei Bauplanungen erhalten werden müssen. 

Deshalb engagieren wir uns auch für eine Verschärfung der Dortmunder Baumschutzsatzung, damit nicht wie bisher gesunde Bäume weitgehend problemlos gefällt werden können, was durch einen Schutz von Bäumen auch mit weniger als 80 cm Stammumfang in 1 m Höhe, durch höhere Bußgelder und durch ähnlich wie bei der "Dreckpetze" mit einer Baumschutz-App, mit der geplante oder beobachtete mutmaßlich illegale Baumfällungen sofort dem Umweltamt gemeldet werden können, erreicht werden soll.

Hier nun einige von der FBI durchgesetzte Dortmunder Naturdenkmäler:

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Unglaublich aber wahr:                                                                                                                    GRÜNE ermöglichen mit ihren Stimmen die Fällung von 10 gesunden und geschützten Bäumen für den Bau eines Supermarktes 

Unglaublich aber wahr: In Dortmund stimmen die sogenannten GRÜNEN regelmäßig zahlreichen Bauprojekten zu, bei denen massiv geschützte Bäume gefällt werden müssen.  

Damit in Dorstfeld am Wilhelmsplatz trotz benachbartem LIDL ein weiterer Supermarkt gebaut werden kann, haben die sogenannten GRÜNEN mit ihren Stimmen in der Bezirksvertretung Innenstadt West es gemeinsam mit der SPD durchgesetzt, dass dort ein Supermarkt angesiedelt werden kann und dafür schon 10 gesunde und geschützte Bäume schnell gefällt wurden, obwohl der Bebauungsplan vom Verwaltungsgericht für ungültig erklärt worden war und die Stadt Dortmund für den Erhalt des kleinen Parkbereichs sogar Fördermittel des Landes NRW erhalten hat, die nun zurückgezahlt werden müssen. 




Unglaublich aber war:                                                                                                                        GRÜNE stimmen für Fällung einer 120-jährigen Platane                                                                    im Geschützten Landschaftsbestandteil an der S-Bahn-Haltestelle "Stadthaus"

Schon Ende 2018 hatte sich die FBI als einzige im Rat dagegen ausgesprochen, dass für das Parkhaus des auf dem Platz von Rostow am Don an der S-Bahnhaltestelle „Stadthaus“ geplanten Hochhauses eine der 4 geschützten 120-jährigen Platanen mit einem Stammdurchmesser von 3 m gefällt werden soll und den Planungsdezernenten aufgefordert, eine andere baum-schonende Planung zu entwickeln, was nicht erfolgt ist.

SPD, CDU, FDP, AfD und GRÜNE haben mit ihrer Mehrheit am 19. Juni 2020 in nichtöffentlicher Sitzung des Rates jedoch der Fällung zugestimmt. Im Zeichen des Klimawandels, in dem die Innenstadt und ihre Bewohner zukünftig massiv unter Hitzestress leiden werden, eine gesunde, stadtbildprägende 120-jährige Platane, die zudem als „Geschützter Landschaftsbestandteil“ durch einen besonders hohen Schutzstatus geschützt ist und anderswo mehr als 300 Jahre alt wird, für ein Parkhaus zu fällen, ist  aus stadtökologischer Sicht unverantwortlich.

Zynisch war dabei die Aussage der GRÜNEN, dass dafür 2 kleine Bäume neu gepflanzt werden – als wenn die einen Baumgiganten, der 2 Weltkriege überlebt hat, ersetzen könnten. 

Die gesunde Platane ist nicht akut gefährdet und könnte frühestens erst nach einem Verfahren gemäß § 75 des Landesnaturschutzgesetz NRW und bei dem zu erwartenden Widerspruch des Naturschutzbeirates durch einen neuen Beschluss des neugewählten Rates und der Höheren Naturschutzbehörde in Arnsberg gefällt werden.

Die einzige Rettung für die 120-jährige Platane sieht die Freie Bürger Initiative FBI deshalb durch ein deutliches Signal der Wähler*innen bei der Kommunalwahl am 13. September 2020.






















Unglaublich aber war:                                                                                                                        GRÜNE stimmen für Fällung von 27 geschützten Bäumen an der B 1 -Allee                               

Schon 2018 hatte sich die FBI als einzige im Rat dafür ausgesprochen, dass beim geplanten Umbau der Stadtbahn-Haltestellen an der B 1 nicht ein einziger geschützter Baum der denkmalwürdigen Platanenallee gefällt werden dürfte. Gemeinsam mit zahlreichen engagierten Bürger*innen konnte zumindest erreicht werden, dass nicht wie ursprünglich geplant 70 geschützte Bäume, sondern nun "nur" noch 27 gefällt werden und 13 umgepflanzt werden sollen.

SPD, CDU, FDP, AfD und GRÜNE haben mit ihrer Mehrheit in der Ratssitzung am 19. Juni 2020 jedoch der Fällung der 27 gesunden Bäume im Grundsatz zugestimmt. 

Im Zeichen des Klimawandels, in dem die Innenstadt und ihre Bewohner zukünftig massiv unter Hitzestress leiden werden, besonders an der Haltestelle Max Eyth Straße trotzdem 16 gesunde, stadtbildprägende und mehr als 100 Jahre alte Platanen, die zudem als „Naturdenkmal“ durch einen besonders hohen Schutzstatus geschützt sind und anderswo mehr als 300 Jahre alt werden, für eine "attraktivere" Haltestelle zu fällen, ist  aus stadtökologischer Sicht unverantwortlich.

Die gesunden Platanen sind akut nicht gefährdet und könnten frühestens erst nach einem Verfahren gemäß § 75 des Landesnaturschutzgesetz NRW und bei dem zu erwartenden Widerspruch des Naturschutzbeirates durch einen neuen Beschluss des neugewählten Rates und der Höheren Naturschutzbehörde in Arnsberg gefällt werden.

Die einzige Rettung für die 100-jährigen Platanen sieht die Freie Bürger Initiative FBI deshalb durch ein deutliches Signal der Wähler*innen bei der Kommunalwahl am 13. September 2020.