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FBI Aktuell


673. Pressemitteilung 22.06.2020

FBI will 120-jährige Platane an der S-Bahn-Haltestelle „Stadthaus“ vor Fällung retten und sucht Unterstützer*innen 

Schon Ende 2018 hatte sich der FBI-Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative, Detlef Münch, als einziger im Rat dagegen ausgesprochen, dass für das Parkhaus des auf dem Platz von Rostow am Don an der S-Bahnhaltestelle „Stadthaus“ geplanten Hochhauses eine der 4 geschützten 120-jährigen Platanen mit einem Stammdurchmesser von 3 m gefällt werden soll und den Planungsdezernenten aufgefordert, eine andere baumschonende Planung zu entwickeln, was nicht erfolgt ist.

SPD, CDU, FDP, AfD und GRÜNE haben jetzt mit ihrer Mehrheit am 19.06.2020 in nichtöffentlicher Sitzung des Stadtrates der Fällung zugestimmt. Im Zeichen des Klimawandels, in dem die Innenstadt und ihre Bewohner zukünftig massiv unter Hitzestress leiden werden, eine gesunde, stadtbildprägende 120-jährige Platane, die zudem als „Geschützter Land-schaftsbestandteil“ durch einen besonders hohen Schutzstatus geschützt ist und anderswo mehr als 300 Jahre alt wird, für ein Parkhaus zu fällen, ist  aus stadtökologischer Sicht unverantwortlich.

Zynisch ist dabei die Aussage des Planungsdezernenten und der GRÜNEN, dass dafür 2 kleine Bäume neu gepflanzt werden – als wenn die einen Baumgiganten, der 2 Weltkriege überlebt hat, ersetzen könnten. 

Die gesunde Platane ist nicht akut gefährdet und könnte frühestens erst nach einem Verfahren gemäß § 75 des Landesnaturschutzgesetz NRW und bei dem zu erwartenden Widerspruch des Naturschutzbeirates durch einen neuen Beschluss des neugewählten Rates und der Höheren Naturschutzbehörde in Arnsberg gefällt werden.

Die einzige Rettung für die 120-jährige Platane sieht die Freie Bürger Initiative FBI deshalb durch ein deutliches Signal der Wähler*innen bei der Kommunalwahl am 13. September 2020.






















672. Pressemitteilung 19.06.2020

FBI informiert: Keine PCB-Belastung in Persebeck und Kruckel

Nachdem es an der Stadtgrenze in Witten zur Freisetzung von Polychlorierten Biphenylen (PCB) gekommen ist, wollte die Freie Bürger Initiative FBI Sicherheit darüber haben, dass dies in Persebeck und Kruckel zu keiner erhöhten PCB-Belastung geführt hat.

Dies hat jetzt der Oberbürgermeister anhand der vom Landesumweltamt an der Stadtgrenze genommenen Löwenzahn-Proben bestätigt. Die Messergebnisse liegen dabei deutlich unter denen, wie sie in Ennepetal, in Körne und in Witten an der Brauckstraße nachgewiesen wurden.

Der für Persebeck entscheidende Messpunkt 5 lag in der Höhe des Bahnübergangs an der Menglinghauser Straße, liegt mit 2,4 Mikrogramm PCB pro kg Frischmasse zwar über dem NRW-Orientierungswert für den maximalen Hintergrundgehalt von 1,7, doch immer noch in einem unbedenklichen Bereich, selbst wenn man sich von hier angebautem Gemüse ernähren würde. Die besonders gefährlichen dioxinähnlichen PCB liegen sogar deutlich unter der NRW-weiten Hintergrundbelastung.

Der Persebecker Ratsvertreter und Diplom-Chemiker Detlef Münch, der einige Jahre am Institut für Umweltforschung an der Universität Dortmund über ähnliche Substanzen geforscht hat, teilt die Einschätzung, dass anhand dieser Messergebnisse und dem aktuellen Stand der Wissenschaft die Einschätzung, dass in Persebeck und Kruckel eine Gesundheitsgefährdung durch die von der Wittener Firma Sico unbeabsichtigt freigesetzten PCB ausgeschlossen werden kann. 

Der komplette Untersuchungsbericht ist hier einsehbar:

PCB-Witten.pdf (4.11MB)
PCB-Witten.pdf (4.11MB)





671. Pressemitteilung 18.06.2020

FBI kritisiert: Rats-Wahnsinn geht weiter – Heute 3 Ratssitzungen an einem Tag                                        62 Tagesordnungspunkte sollen zusammen abgestimmt bzw. abgenickt werden

Mit 69 :10 Stimmen bei 16 Enthaltungen hatten die Ratsmitglieder entschieden, den Rat der Stadt Dortmund am 14. Mai nicht tagen zu lassen, sondern durch den 15-köpfigen Hauptausschuss zu ersetzen.

Die etablierten Parteien missbrauchten die im Eilverfahren mutmaßlich verfassungswidrig geänderte Gemeindeordnung dazu, den Rat ohne nachvollziehbaren Grund zu entmündigen und nun ohne eine unbequeme Opposition wie die Freie Bürger Initiative FBI Ratsbeschlüsse in einem undemokratischen Schnellverfahren zu fassen.

Denn heute muss der Rat die Beschlüsse des Hauptausschusses nochmal fassen, sodass dann 3 Ratssitzungen, die ausgefallenen vom 26. März und 14. Mai sowie die reguläre vom 18. Juni an einem Tag stattfinden. Da wird dann von den Ratsmitgliedern der etablierten Parteien nur noch abgenickt, so sollen die 62 Tagesordnungspunkte vom 14. Mai zusammen in einem Abstimmvorgang abgestimmt bzw. abgenickt werden – doch nicht mit FBI-Ratsvertreter Detlef Münch, der tatsächlich als Einzelratsmitglied ein Veto-Recht zum Abstimmungsvorgehen hat, dem gefolgt werden muss.

"Wer derart politisch verantwortungslos mit einem so unterentwickelten Demokratieverständnis wie die Ratsvertreter von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE seine Mandatsfunktionen für die er gewählt worden ist, quasi als eine Art Arbeitsverweigerung ab- und aufgibt, dafür aber weiterhin seit März die üppige Aufwandsentschädigung kassiert, ist nicht nur charakterlos, sondern auch ein schlechter Demokrat und Bürgervertreter, was die Wähler bei der Kommunalwahl am 13. September bei ihrer Stimmabgabe berücksichtigen können", hofft FBI-Ratsvertreter Detlef Münch auf einen basisdemokratischen Denkzettel für die etablierten Parteien. 



669. Pressemitteilung 11.06.2020

FBI erfolgreich: Keine Asphaltierung des Rheinischen Esel vor Oktober 2021
Entscheidend ist Ihre Stimme zur Kommunalwahl am 13. September 2020

Da die Freie Bürger Initiative FBI massive Wanderungen geschützter Amphibien über den Rheinischen Esel nachweisen konnte und im Frühjahr 2020 von der Verwaltung nur eine stichprobenartige Amphibienerhebung durchgeführt wurde, muss im Frühjahr 2021 eine umfassende, schutzzaungestützte Untersuchung erfolgen – erst dann darf, wenn überhaupt noch gewollt, ab Oktober 2021 asphaltiert werden, wie der zuständige Umwelt- und Planungsdezernent gestern im Umweltausschuss FBI-Ratsvertreter Detlef Münch bestätigt hat.

Damit kommt der Kommunalwahl am 13. September 2020 eine entscheidende Bedeutung zu, um eine Asphaltierung durch entsprechende Mehrheiten vielleicht schon sofort auf der Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch am 15. September oder am 17. November endgültig zu stoppen.




668. Pressemitteilung 20.05.2020

FBI informiert: Menglinghausen Süd wird endgültig zugebaut

SPD und CDU haben seinerzeit gegen die Stimme des FBI-Ratsvertreters der Freien Bürger Initiative Detlef Münch die Komplettbebauung des Freiraums Menglinghausen Süd beschlossen.

Nun soll mit der letzten Großbaumaßnahme durch die Kirchliche Zusatzversorgungskasse am Hans-Grüning-Weg begonnen werden, wozu das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Informationen verfügbar gemacht hat unter: 

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/planen_bauen_wohnen/stadtplanungs_und_bauordnungsamt/aktuelle_projekte/wohnen_am_hans_gruening_weg/index.html


Eigentlich hätte eine Informationsveranstaltung stattfinden sollen, da das Bauprojekt in der Anwohnerschaft viele Fragen hervorgerufen hat. Bedauerlicherweise können aufgrund der Pandemie-Situation derzeit keine solchen Veranstaltungen durchgeführt werden. Ob sich dies in nächster Zeit ändert, ist noch nicht absehbar. Als Alternative wurden nun diese Informationen ins Netz gestellt mit der Möglichkeit, Fragen zu äußern. Sollte eine Veranstaltung während der verbleibenden Zeit des laufenden Baugenehmigungsverfahrens nicht mehr durchgeführt werden können, wird das Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes anstelle dessen auch die Fragen nach Möglichkeit über eine Information im Internet beantworten.

Da es sich hierbei um eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung zu Informationszwecken handelt, die für das Baugenehmigungsverfahren gesetzlich nicht vorgesehen ist, bedeuted das auch, dass das Verfahren bzw. die Erteilung einer Baugenehmigung dadurch nicht gehemmt wird – was im Klartext heißt, dass auf jeden Fall gebaut wird – dank SPD und CDU. 

Übersichtskarte © Büro Landschaft planen + bauen



667. Pressemitteilung 18.05.2020

FBI erfreut: Rheinischer Esel erstrahlt in neuem Glanz

Das beharrliche Bemühen der Freien Bürger Initiative FBI seit dem Jahreswechsel hat sich nicht zuletzt auch durch Unterstützung eines Beschlusses der BV Hombruch nun endlich gelohnt, sodass das Tiefbauamt die schadhaften und verschlammten Stellen des Rheinischen Esel am Friedhof auf 70 m mit einer wassergebundenen Decke erneuert hat, die sich wunderschön in die Landschaft einfügt und an den Rändern sogar von der Natur bewachsen werden kann.

Es hat wohl etwas länger gedauert, bis dem Tiefbauamt erst einmal klar geworden ist, dass dieser Abschnitt am zukünftigen Naturschutzgebiet liegt und auch künftig nicht asphaltiert werden darf.


Aktuell wird die Amphibienuntersuchung vom Frühjahr ausgewertet, ob denn aus ökologischen Gründen überhaupt noch asphaltiert werden soll oder im nächsten Jahr eine umfassendere Untersuchung durchgeführt werden muss.

Angesichts der durch die Corona-Krise verursachten massiven Einbußen bei den städtischen Finanzen, sollte man sich nun noch mehr aus wirtschaftlichen Gründen überlegen, ob es denn überhaupt noch Sinn macht für mehr als 400.000,- Euro einen attraktiven und intakten Rad- und Wanderweg zu asphaltieren.

Doch jetzt wünscht FBI-Ratsvertreter Detlef Münch erstmal allen viel Spaß bei herrlichem Wetter in traumhaft schöner Landschaft auf dem Rheinischen Esel – ob zu Fuß oder mit dem Rad. 



666. Pressemitteilung 14.05.2020

FBI kritisiert Schwachsinn hoch 3                                                                                                        Heute tagt der Hauptausschuss anstelle des Rates                                                                      Doch am 18. Juni muss der Rat alle Beschlüsse nochmal fassen                                              Dann finden 3 Ratssitzungen an einem Tag statt                                              

Mit 69 : 10 Stimmen bei 16 Enthaltungen hatten die Ratsmitglieder entschieden, den Rat der Stadt Dortmund am 14. Mai nicht tagen zu lassen, sondern durch den 15-köpfigen Hauptausschuss zu ersetzen, obwohl OB Sierau in seinem Schreiben vom 17. April explizit darauf hingewiesen hatte, dass bei nicht Zustandekommen der gesetzlich notwendigen Zweidrittelmehrheit eine Ratssitzung in Sollstärke problemlos stattfinden könnte. 

Obwohl der Deutsche Bundestag, die Landtage und auch zahlreiche Kommunalparlamente in NRW sowie Dortmunder Bezirksvertretungen und Ratsausschüsse in reduzierter Sollstärke und in Räumlichkeiten, die einen Mindestabstand von 1,5 m zulassen, tagen, haben die meisten Ratsmitglieder der Fraktionen von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE beschlossen, den 94-köpfigen vom Bürger gewählten Rat + 1 OB, immerhin das oberste Verfassungsorgan der Stadt Dortmund, durch den Hauptausschuss mit einer Sollstärke von 8 Ratsmitgliedern zu ersetzen.

Die etablierten Parteien missbrauchen die im Eilverfahren mutmaßlich verfassungswidrig geänderte Gemeindeordnung dazu, den Rat ohne nachvollziehbaren Grund zu entmündigen und nun ohne eine unbequeme Opposition wie die Freie Bürger Initiative FBI Ratsbeschlüsse in einem undemokratischen Schnellverfahren zu fassen.

Sinn macht ein derartiges Notfallverfahren sicherlich in einem Katastrophenfall, wenn 90 % der Ratsmitglieder tot oder infiziert sind, in der jetzigen Situation wäre eine Ratssitzung in Sollstärke mit 48 Mitgliedern und mit Mindestabstand hingegen wie in anderen NRW-Städten problemlos möglich, sodass überhaupt keine Notwendigkeit aus Gründen des Gesundheitsschutzes bestand, nach der Märzsitzung nun auch die Maisitzung des Rates ausfallen zu lassen.

Tatsächlich kann die Juni-Ratssitzung in Sollstärke und mit Mindestabstand stattfinden, sodass es kaum nachvollziehbar ist, dass die Ratsmehrheit nun beschlossen hat, die heutige Ratssitzung dem Hauptausschuss zu überlassen.

Denn am 18. Juni muss der Rat die Beschlüsse des Hauptausschusses nochmal fassen, sodass dann 3 Ratssitzungen, die ausgefallenen vom 26. März und 14. Mai sowie die reguläre vom 18. Juni an einem Tag stattfinden. Da wird dann von den Ratsmitgliedern der etablierten Parteien nur noch abgenickt.

"Wer derart politisch verantwortungslos mit einem so unterentwickelten Demokratieverständnis wie die Ratsvertreter von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE seine Mandatsfunktionen für die er gewählt worden ist, quasi als eine Art Arbeitsverweigerung ab- und aufgibt, dafür aber weiterhin seit März die üppige Aufwandsentschädigung kassiert, ist nicht nur charakterlos, sondern auch ein schlechter Demokrat und Bürgervertreter, was die Wähler bei der Kommunalwahl am 13. September bei ihrer Stimmabgabe berücksichtigen können", hofft FBI-Ratsvertreter Detlef Münch auf einen basisdemokratischen Denkzettel für die etablierten Parteien.



665. Pressemitteilung 03.05.2020

FBI fordert:                                                                                                                                                  Freie Corona-Test-Kapazitäten nicht für die Fußball-Bundesliga sondern für Seniorenpflegeheime nutzen

Dem größten Sterberisiko durch das Corona-Virus sind nach wie vor altersbedingt oder durch Vorerkrankungen pflegedürftige Menschen in den Seniorenpflegeheimen ausgesetzt. Daher sollten diese, sowie vor allem das Pflegepersonal und Therapeuten präventiv regelmäßig auf Corona getestet werden, um einen explosionsartigen Ausbruch der Krankheit in einem Pflegeheim frühzeitig zu verhindern.

Der FBI-Ratsvertreter der Freien Bürger initiative Detlef Münch fordert deshalb, die mittlerweile in Deutschland vorhandenen freien Corona-Test-Kapazitäten nicht für die Fußball-Bundesliga, sondern für die Seniorenpflegeheime in Deutschland zu nutzen.

Münch sieht dabei auch einen positiven psycholgischen Effekt für das psychisch und physisch in einer belastenden Ausnahmesituation arbeitende Pflegepersonal, das so nicht länger in der ständigen Angst leben muss, bei einer möglichen nichterkannten Infektion außerhalb der Arbeitszeit, das Virus in die Einrichtung eingeschleppt zu haben. 



663. Pressemitteilung 29.04.2020

FBI kritisiert:                                                                                                                                                                          Ratssitzung fällt grundlos aus – Rat entmündigt sich selbst

Mit 69 : 10 Stimmen bei 16 Enthaltungen haben die Ratsmitglieder jetzt entschieden, den Rat der Stadt Dortmund am 14. Mai nicht tagen zu lassen, sondern durch den 15-köpfigen Hauptausschuss zu ersetzen, obwohl OB Sierau in seinem Schreiben vom 17. April explizit darauf hingewiesen hatte, dass bei nicht Zustandekommen der gesetzlich notwendigen Zweidrittelmehrheit eine Ratssitzung in Sollstärke problemlos stattfinden könnte. 

Obwohl der Deutsche Bundestag, die Landtage und auch zahlreiche Kommunalparlamente in NRW sowie Dortmunder Bezirksvertretungen und Ratsausschüsse in reduzierter Sollstärke und in Räumlichkeiten, die einen Mindestabstand von 1,5 m zulassen, tagen, haben die meisten Ratsmitglieder der Fraktionen von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE beschlossen, den 94-köpfigen vom Bürger gewählten Rat + 1 OB, immerhin das oberste Verfassungsorgan der Stadt Dortmund, durch den Hauptausschuss mit einer Sollstärke von 8 Ratsmitgliedern zu ersetzen.

Die etablierten Parteien missbrauchen die im Eilverfahren mutmaßlich verfassungswidrig geänderte Gemeindeordnung dazu, den Rat ohne nachvollziehbaren Grund zu entmündigen und nun ohne eine unbequeme Opposition wie die Freie Bürger Initiative FBI Ratsbeschlüsse in einem undemokratischen Schnellverfahren zu fassen.

Sinn macht ein derartiges Notfallverfahren sicherlich in einem Katastrophenfall, wenn 90 % der Ratsmitglieder tot oder infiziert sind, in der jetzigen Situation wäre eine Ratssitzung in Sollstärke mit 48 Mitgliedern und mit Mindestabstand hingegen wie in anderen NRW-Städten problemlos möglich, sodass überhaupt keine Notwendigkeit aus Gründen des Gesundheitsschutzes bestand, nach der Märzsitzung nun auch die Maisitzung des Rates ausfallen zu lassen.

Tatsächlich kann die Juni-Ratssitzung in Sollstärke und mit Mindestabstand stattfinden, sodass es kaum nachvollziehbar ist, dass die Ratsmehrheit nun beschlossen hat, die Ratssitzung im Mai dem Hauptausschuss zu überlassen.

"Wer derart politisch verantwortungslos mit einem so unterentwickelten Demokratieverständnis wie die Ratsvertreter von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE seine Mandatsfunktionen für die er gewählt worden ist, quasi als eine Art Arbeitsverweigerung ab- und aufgibt, dafür aber weiterhin seit März die üppige Aufwandsentschädigung kassiert, ist nicht nur charakterlos, sondern auch ein schlechter Demokrat und Bürgervertreter, was die Wähler bei der Kommunalwahl am 13. September bei ihrer Stimmabgabe berücksichtigen können", hofft FBI-Ratsvertreter Detlef Münch auf einen basisdemokratischen Denkzettel für die etablierten Parteien.



662. Pressemitteilung 24.04.2020

FBI kritisiert schizophrenen Naturschutz der Stadt Dortmund                                                                            Nistkästen aufhängen und gleichzeitige massenhafte Vernichtung von Vogelbrutplätzen durch die EDG

Wie schizophren ist das denn?

Da hängt die Stadt Dortmund Nistkästen für Vögel auf, damit diese durch ihre Vermehrung mehr Raupen des Eichenprozessionsspinners fressen können, aber gleichzeitig hat sie der EDG 6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit der diese in diesem Frühjahr massenhaft durch Rodung von Gebüschen und der Zerstörung der Krautschicht an Wegen und sogar in Landschaftsschutzgebieten (s. Foto LSG am Baroper Kirchweg) Vogelbrutplätze vernichten sollte.

Der FBI-Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative, Detlef Münch, der dies nun im städtischen Umweltausschuss und dem Rat der Stadt Dortmund thematisieren wird, kritisiert diese völlig sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zur Zerstörung der Umwelt durch die EDG, bei der sogar bis auf den cm genau auch jedes kleine Pflänzchen vernichtet wird, das es gewagt hat, sich ein wenig auf des Asphalt auszubreiten:

„Anstatt mit 6 Mio. Euro Stadtgeldern eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zu fördern, mit der die Umwelt zerstört wird, sollte besser durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit der Pflanzung von Bäumen, Gebüschen und der Anlage von Tümpeln und Gewässern in Zeiten des Klimawandels die Umweltqualität gefördert werden!“ fordert Münch mehr konkretes Engagement für die Umwelt und Schluss mit sinnlosen umweltschädigenden Eingriffen. 



660. Pressemitteilung 13.04.2020

FBI gratuliert:                                                                                                                                                                              Persebeck wird heute 1200 Jahre alt und bekommt erstmals ein Wappen

Heute vor exakt 1200 Jahren am 13. April 820 wurde Persebeck als Perricbeci das erste Mal urkundlich erwähnt, was von einem Mann namens „Radher“ mitgezeichnet wurde.

Dies hat exakt 1200 Jahre später Detlef Münch als Persebecker Ratsherr und das einzige ortsansässige kommunale Verfassungsorgan der Stadt Dortmund zum Anlass genommen, Persebeck erstmals in 1200 Jahren ein Wappen zu stiften, das kostenlos hier heruntergeladen werden kann.

Wenn es auch aufgrund der aktuelle Krise wichtigere Dinge gibt als ein Ortswappen, soll man sich doch auch die Freude am Leben nicht nehmen lassen und darauf vertrauen, dass auch wieder bessere Zeiten kommen, denn schließlich hat Persebeck in seiner 1200-jährigen Geschichte schon weitaus größere Katastrophen wie die mittelalterliche Pest, den 30-jährigen Krieg und 2 Weltkriege überstanden.


Auf einen großen öffentlichen Stiftungsakt mit Stiftungsfest musste im Zeichen von Corona jedoch verzichtet werden, sodass Münch an den ältesten Persebecker Baurelikten aus dem Mittelalter am Liebringskamp / Hockeneicke auf das neue Wappen, das neue Persebecker Wappentier, ein Schaf, und auf die nächsten 1200 Jahre Persebecks allein mit dem KAISER-Bier der Hombrucher Kaiserbrauerei im Persebecker Jubiläumskrug anstoßen musste.

Perk bedeutete früher Pferch, in dem u.a. Schafe eingepfercht wurden. Beke heißt Bach, sodass der Ortsname sich auf einen ursprünglich an einem Pferch liegenden Bachlauf, die Persebeke, den Persebach und wohl heutigen Persebecker / Salinger Bach beziehen wird.

Das Wappen soll die 1200 Jahre Persebecks symbolhaft widerspiegeln mit dem stilisierten Persebecker / Salinger Bach und Grotenbach (grote Bach = großer Bach), den frühesten 3 Bauernhöfen mit ihren bis heute gelben Korn- und Rapsfeldern sowie einem Schaf zur Erinnerung an die bundesweit bekannt gewordene Rettungsaktion der Persebecker Feuerwehr bei der Überschwemmung 2019.

Schafe, die als Heidschnucken bis heute in Pferchen eingepfercht werden, dürften schon um das Jahr 800 in der kaum besiedelten Persebecker Heidelandschaft die häufigsten Bewohner gewesen sein.

Das Persebecker Wappentier ist als Schaf mit dem Namen „Widuc“, benannt nach dem ältesten bekannten, im 8. Jahrhundert geborenen Persebecker, ein Tier, das für Friedfertigkeit, Bescheidenheit und Genügsamkeit steht – also Eigenschaften, die uns auch in der aktuellen Krise helfen können, diese besser zu bewältigen.

Das urheberrechtlich geschützte Wappen kann von jedem/r Persebecker/in privat genutzt werden. Vereine, Organisationen, Gruppen und Institutionen in Persebeck können es durch eine Lizenz unentgeldlich in ihrem Logo oder für nichtkommerzielle Zwecke nutzen.


 

659. Pressemitteilung 03.04.2020

FBI gratuliert:                                                                                                                                                                                  Detlef Münch als ehrenamtlicher Verwaltungsrichter des Landes NRW wiedergewählt

Seit 2015 ist der Vorsitzende und Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, ehrenamtlich als Verwaltungsrichter des Landes NRW am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen tätig und dort der 2. Kammer, die sich mit Straßen- und Wegerecht, Kommunalen Steuern, Kinder- und Jugendhilfe und dem Asylrecht beschäftigt, zugeteilt.

Nun wurde er bis zum Jahr 2025 wiedergewählt, doch sein heutiger Verhandlungstag mit 3 Verfahren fiel den Beschränkungen durch das Corona-Virus zum Opfer. 




651. Pressemitteilung 19.03.2020

FBI befürchtet Ausgangssperren                                                                                                                                            wegen asozialem Verhalten durch zahlreiche Uneinsichtige, die weiter in Gruppen unterwegs sind

„Infektionsketten unterbrechen und die Ausbreitung durch kontaktreduzierende Maßnahmen verzögern, sodass nicht noch mehr Menschen sterben“ ist das Prinzip des städtischen und bundesdeutschen Krisenmanagement zur Corona-Pandemie, das die Freie Bürger Initiative FBI voll und ganz unterstützt.

Trotzdem verabreden sich zahlreiche Uneinsichtige weiterhin, um in Gruppen unterwegs zu sein oder sich draußen zu treffen. Sollte dieses asoziale und rücksichtslose Verhalten weitergehen, befürchtet FBI-Ratsvertreter Detlef Münch bald Ausgangs-sperren, die dann auch diejenigen treffen werden, die sich jetzt gesundheitsbewusst und rücksichtsvoll verhalten und draußen allein Spazierengehen, Joggen oder Radfahren. 




646. Pressemitteilung 13.03.2020

FBI warnt: Tödliche Salamanderpest jetzt schon in Dortmund-Kruckel                                                                                – Hunde im Wald anleinen und nicht abseits der befestigten Wege Radfahren

Dass der Coronavirus nun auch zu der befürchteten Pandemie geführt hat, ist bekannt. Doch im Tierreich führt der aus Asien eingeschleppte Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), der Salamanderpilz, schon seit Anfang des Jahres zu einer Pandemie und hat nach den Beneluxländern, die Eifel, das westliche Ruhrgebiet nun Bochum, Witten und Dortmund-Bövinghausen und Kruckel erreicht und auch hier die ersten Feuersalamander getötet.

Der Salamanderpilz, der für Menschen und Säugetiere ungefährlich ist, heftet sich oder seine Sporen über Kontakt mit Waldboden oder Schlamm von Gewässerrändern an Tiere und wird so weiterverbreitet. Er ist für den Feuersalamander, der in allen Dortmunder Wäldern vorkommt und in dessen Haut er eindringt, absolut tödlich. 

Vor allem Hundehalter können mithelfen, dass nicht ihr Hund zur Verbreitung der Salamanderpest beiträgt und sollten ihren Hund im Wald nur auf befestigten Wegen angeleint führen und darauf achten, dass er auch am Wegesrand keinen Kontakt mit dem Waldboden bekommt.
Reiter sollten ebenfalls nur befestigte Waldwege nutzen und auch Mountainbiker sollten nicht länger rechtswidrig im Wald abseits der Wege fahren, um den Pilz nicht über die Reifen weiterzuverbreiten.
Der FBI-Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative Detlef Münch hält eine strikte Leinenführung der Hunde auf den Waldwegen und Kontrollen gegen die rechtswidrig abseits der Wege im Wald fahrenden Mountainbiker für absolut notwendig, da bei einer weiteren Pilzverbreitung es sonst auch in Dortmund, wie bereits in anderen Regionen geschehen, zu einem Massensterben kommen wird und der Feuersalamander, obwohl er als sogenannte „Verantwortungsart“, eine „Art nationaler Verantwortlichkeit Deutschlands“, unter besonderem Schutz steht, auch in Dortmund schon in nur einem Jahr ausgestorben sein könnte.

Denn wenn sich jetzt nicht alle verantwortungsbewusst verhalten, werden wir in Dortmund bald nur noch eine schwarz-gelbe Wand, aber keine schwarz-gelben Feuersalamander mehr haben.  


 

644. Pressemitteilung 09.03.2020

EDG-„Grünpflege“ nach dem Motto „Tabula rasa“ zerstört in Dortmund flächendeckend Vogelbrutplätze

Der FBI-Ratsvertreter der Freien Bürger Bürger Initiative Detlef Münch ist schockiert über soviel Umweltignoranz und sieht sich bestätigt, dass die am 22. März 2018 gegen seine Stimme von fast allen Ratsfraktionen incl. GRÜNE als „Stadtsauberkeitskonzept“ beschlossene Umstrukturierung der Grünpflege an Straßen und Wegen ab 01.01.2019 durch die EDG mit einem über-triebenen Ordnungswahn zur massiven Vernichtung von Vogelbrutplätzen und Insektenlebensräumen in der Stadt führen würde.

Im gesamten Stadtgebiet hat die EDG nun im Frühjahr 2020 nicht nur massiv an Straßen und Wegen das Grün zurückgeschnitten, sondern ihre „Grünpflege“, die die Stadt Dortmund mit 6 Mio. Euro finanziert, sogar auf benachbarte Landschaftsschutzgebiete ausgedehnt, deren Saumbiotope, die als Vogelbrutgebiete genutzt                                                                                                                                werden, wie hier am Baroper Kirchweg, völlig sinnlos                                                                                                                               komplett gerodet wurden.

Wundert es dann noch, wenn private Grundstücksbesitzer ähnlich schonungslos mit der Natur umgehen, da die Stadt Dortmund es mit ihrer EDG selbst vormacht?

Die FBI wird deshalb diese Grünvernichtung erneut im Umweltausschuss und im Rat der Stadt thematisieren.

Doch für die Kommunalwahl am 13. September sollte gelten: Keine Stimme für die Grünvernichtungsparteien GRÜNE, CDU, SPD, FDP und AfD. 



643. Pressemitteilung 03.03.2020

Aktuelle Kriminalitätsstatistik 2019 belegt:                                                                                                                        Täglich 169 Straftaten in Dortmund                                                                                                          Ausländerkriminalität steigt mit 10.180 Personen jetzt schon auf 42 %

Laut den örtlichen Kriminalitätsstatistiken 2019 wurden in keiner anderen Stadt im Ruhrgebiet und in Westfalen so viele Straftaten pro 100.000 Einwohner angezeigt wie mit 10.226 in Dortmund (61.727 Straftaten bei 603.609 Einwohnern), womit in keiner anderen Stadt im Ruhrgebiet und in Westfalen das Risiko so groß ist, Opfer einer Straftat zu werden wie in Dortmund.

Zum Vergleich: In Duisburg sind es 9.951, in Münster 9.452, in Gelsenkirchen 8.908, in unserer Nachbarstadt Bochum sind es nur 8.826 und in München mit 6.627 sogar noch sehr viel weniger.

Wird auch oft kolportiert, dass die Kriminalität in Dortmund sinken würde, so ist das über einen Zeitraum von 30 Jahren betrachtet, nicht korrekt.                                                                                                                                                                                        2019 wurden im Großraum Dortmund dem Polizeipräsidium Dortmund 66.327 Straftaten (das sind in Lünen 13 und in Dortmund 169 Straftaten pro Tag, darunter in Dortmund täglich 7 Fahrraddiebstähle, 5 Wohnungseinbrüche, 2 Raubüberfälle und 3 schwere Körperverletzungen im öffentlichen Raum) angezeigt.                                                                                                                      Anfang der 1990er Jahre waren es hingegen im Großraum Dortmund jährlich "nur" 62.854 - 63.419 Straftaten (1990 - 1993).            Nach der durch die "Kölner Silvesternacht" notwendig gewordenen Verschärfung des Sexualstrafrechts 2016 wurden gegenüber 2017 in Dortmund 2019 sogar 20,1 % mehr Sexualstraftaten (757 = 2 pro Tag) angezeigt. 

Nur dank des großen Engagements der Dortmunder Polizei und des städtischen Ordnungsamtes ist es jedoch gelungen, dass nicht noch mehr Verbrechen in Dortmund begangen werden.

Dass GRÜNE und LINKE trotz einer deutlichen Zunahme von Angriffen auf Polizisten sogar den Masterplan Kommunale Sicherheit aufweichen und verhindern wollten, dass sich die Mitarbeiter/innen des Ordnungsamtes vor derartigen Angriffen künftig mit Pfefferspray und Mehrzweckeinsatzstöcken besser schützen können, wertet die FBI als politische Beihilfe zum Verbrechen.

Die Freie Bürger Initiative FBI lehnt die GRÜNE-LINKE-Verharmlosungspolitik gegen Straftäter ab und fordert eine Null-Toleranz-Strategie mit mehr Präsenz und besserer Ausstattung von Polizei und Ordnungsamt sowie 70 zusätzliche Polizisten, Zivilstreifen und Ordnungskräfte, einen Kriminalitäts-Präventionsrat nach Gelsenkirchener Muster, mehr Sozialarbeiter, Jugendpädagogen und „Streetworker“ für Dortmund, um die massive Kriminalität schon präventiv zu bekämpfen, damit Sie in unserer schönen Stadt gut, gesund und sicher leben können und auch keine Angst haben müssen, dass, wenn Sie bei Dunkelheit allein in Dortmund unterwegs sind, überfallen werden oder wenn Sie außer Haus sind, bei Ihnen eingebrochen wird oder Ihr Fahrrad geklaut wird.  


Multikulturelle Kriminalität in Dortmund (aus: Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2019 des Polizeipräsidiums Dortmund).    10.180 Personen bzw. 42 % der 2019 von der Polizei in Dort-mund ermittelten Straftäter, die bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung noch als Tatver-dächtige gelten, waren Aus-länder, darunter mit 1450 Personen sogar solche, die sich rechtswidrig in Deutsch-land aufhalten und längst wieder hätten ausreisen müssen.            (Ausländeranteil  an der Bevöl-kerung in NRW = 13,3 %)



 

641. Pressemitteilung 08.02.2020

FBI warnt vor tödlicher Salamanderpest – Hunde im Wald anleinen, Mountainbiker stoppen

Ob es beim Coronavirus zu der befürchteten Panepidemie kommt, ist noch nicht bekannt. Doch im Tierreich führt der aus Asien eingeschleppte Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), der Salamanderpilz, bereits zu einer Pandemie und hat nach den Beneluxländern, die Eifel, das westliche Ruhrgebiet nun Bochum und Dortmund erreicht und auch hier die ersten Feuersalamander getötet.

Der Salamanderpilz, der für Menschen und Säugetiere ungefährlich ist, heftet sich oder seine Sporen über Kontakt mit Waldboden oder Schlamm von Gewässerrändern an Tiere und wird so  weiterverbreitet. Er ist für den Feuersalamander, der in allen Dortmunder Wäldern vorkommt und in dessen Haut er eindringt, absolut tödlich.

Vor allem Hundehalter können mithelfen, dass nicht ihr Hund zur Verbreitung der Salamanderpest beiträgt und sollten ihren Hund im Wald nur angeleint führen und darauf achten, dass er auch am Wegesrand keinen Kontakt mit dem Waldboden bekommt. 

Reiter sollten ebenfalls nur befestigte Waldwege nutzen und auch Mountainbiker sollten nicht länger rechtswidrig im Wald abseits der Wege fahren, um den Pilz nicht über die Reifen weiterzuverbreiten. 

Der FBI-Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative Detlef Münch hält eine strikte Leinenführung der Hunde auf den Waldwegen und Kontrollen gegen die rechtswidrig abseits der Wege im Wald fahrenden Mountainbiker für absolut notwendig, da bei einer weiteren Pilzverbreitung es sonst auch in Dortmund, wie bereits in anderen Regionen geschehen, zu einem Massensterben kommen wird und der Feuersalamander, obwohl er als sogenannte „Verantwortungsart“, eine „Art nationaler Verantwortlichkeit Deutschlands“, unter besonderem Schutz steht, auch in Dortmund schon in nur einem Jahr ausgestorben sein könnte.

Denn wenn sich jetzt nicht alle verantwortungsbewusst verhalten, werden wir in Dortmund bald nur noch eine schwarz-gelbe Wand, aber keine schwarz-gelben Feuersalamander mehr haben. 


 


640. Pressemitteilung 20.01.2020

FBI kritisiert sinnlose Rodung im Landschaftsschutzgebiet Barop

Bis auf die zusätzlich durch die Baumschutzsatzung geschützten Bäume ist die für Brutplätze existentiell wichtige Gebüsch- und Krautschicht im rechtlich festgesetzten Landschaftsschutzgebiet am Baroper Kirchweg völlig sinnlos komplett gerodet worden, was der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, zur nächsten Sitzung des Umweltausschusses kritisch thematisieren wird, damit so etwas nicht wieder passiert. 






639. Pressemitteilung 17.01.2020

„Schöpfung bewahren – Klima schützen“                                                                                                                FBI beim Reinoldustag 2020 dabei

Jährlich wird am 3. Donnerstag des neuen Jahres der nach dem Dortmunder Schutzpatron benannte Reinoldustag in der Reinoldi-kirche von der evangelischen und katholischen Kirche feierlich begangen, zu dem auch Ratsvertreter Detlef Münch als Repräsentant der Freien Bürger Initiative FBI geladen war (hier am Ratsgestühl des Chors aus dem 15. Jahrhundert).

Unter dem alljährlichen Motto „Segen für die Stadt – Beten für die Stadt“ wurde diesmal die unter dem Bibelspruch aus der Genesis „Und Gott sah, dass es gut war“ stehende Herausforderung „Schöpfung bewahren – Klima schützen“ thematisiert, wobei die Kirchen die Unterstützung der UN-Agenda 2030 mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung auch für Dortmund einforderten.

Hoffentlich ist diese Botschaft vor allem bei den wenigen anwesenden Ratsvertretern von SPD, CDU und FDP angekommen. 
















638. Pressemitteilung 01.01.2020

FBI-Aufruf zur ökologischen Stadtwende am 13. September                                                                                      Nur noch 7 Monate bis zu Einreichung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahl 2020

Die Freie Bürger Initiative FBI wünscht all Ihren Mitgliedern, Freunden und Wählern eine gutes und umweltpolitisch erfolgreiches Jahr 2020.

Bis zum 16. Juli muss die Freie Bürger Initiative FBI, die bekanntlich keine Partei, sondern eine Freie Wählergemeinschaft ist, 40 Rats- und mindestens 12 Bezirksvertretungskandidat/innen benennen.

Denn das Wahlziel für den 13. September 2020 ist klar: Mit der FBI als Zünglein an der Waage endlich die ökologische Stadtwende schaffen, sodass keiner, auch kein GRÜNER mehr auf die Idee kommt, im Wald zu asphaltieren, Bäume für einen überflüssigen Supermarkt in Dorstfeld zu fällen oder eine Grünfläche im Stadtgarten für eine Fahrradhochgarage zu opfern.

Das übergeordnete Wahlmotto der FBI ist dabei: „Damit Sie gut und sicher in Dortmund leben können.“

Neben der Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen steht für die FBI auch Sicheres Radfahren und mehr Schutz vor Kriminalität ganz oben auf ihrer politischen Agenda. Denn es darf nicht länger sein, dass Dortmund diejenige Stadt im Ruhrgebiet und Westfalen ist, in der die meisten Verbrechen, seien es Raubüberfälle, Wohnungseinbrüche oder Fahrraddiebstähle begangen werden. 

Dazu suchen wir noch Menschen, die sich ökologisch und kommunalpolitisch engagieren wollen, entweder im Wahlkampf oder sogar als Wahlkandidat/in – eine Mitgliedschaft in der FBI oder kommunalpolitische Grundkenntnisse, die die Mandatsträger der anderen Parteien meistens auch nicht haben, sind dafür nicht erforderlich, sondern nur ein ökologisches Gewissen und ein Interesse an dem Stadtbezirk, in dem Sie leben.

Denn sollten wir es nicht schaffen, alle 40 Ratswahlbezirke zu besetzen oder in allen 12 Bezirksvertretungen zu kandidieren, wird es wieder nichts mit der ökologischen Stadtwende in Dortmund und stattdessen weitere autobahnähnliche Straßen gebaut, Wohngebiete verdichtet und Freiraum vernichtet.

Also schon jetzt gute Vorsätze für das Neue Jahr wahr machen und einfach mal unverbindlich beim FBI-Vorsitzenden Detlef Münch melden unter 0231-7519463 oder 0174-5826529 



637. Pressemitteilung 24.12.2019

FBI wünscht Frohe Weihnachten                                                                                                                              und präsentiert Video aus dem Stadtrat mit Grundsatzrede von Detlef Münch                                                      für eine neue Dortmunder Stadtpolitik  

Als Bioindikator für eine verfehlte Stadtentwicklung charakterisierte der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, in seiner Haushaltsrede am 12.12., die undemokratisch von OB Sierau unterbrochen wurde (Der 2. Teil wurde nicht mehr aufgezeichnet!), die Neugründung zahlreicher Bürgerinitiativen in Dortmund, sodass er mit der antiökologischen und teilweise asozialen Politik von SPD, CDU, FDP und AfD abrechnete, die die Gesundheit der Menschen schädigt, indem sie ihnen ihre Grünflächen wegnimmt und ihre Wohn- und Lebensqualität verschlechtert.

Sein wohlbegründeter Antrag zur Haushaltskonsolidierung wurde jedoch von allen Parteien von GRÜNEN bis AfD abgelehnt: 

  1. Keine kostenlose Parkkarte für Ratsmitglieder.
  2. Reduzierung der städtischen Fraktionszuwendungen um 30 %
  3. Reduzierung der Anzahl der Ratsmitglieder auf 76, Reduzierung der Innenstadt-BV von 3 auf 1, Reduzierung der Anzahl der Bezirksvertretungs-Mitglieder in den Außenstadt-BV von 19 auf 11. Von aktuell 322 Dortmunder Kommunalpolitikern blieben dann noch 195 übrig, was für unsere Stadt völlig ausreichend wäre. 

Denn alles das würde nicht nur jährlich ca. 2 Mio. Euro sparen, sondern wäre endlich auch endlich einmal ein wirklich effektiver Beitrag im Kampf gegen die Nazi-Parteien, die so 30 % weniger städtische Gelder bekommen würden und in den Bezirksvertretungen dann überhaupt nicht mehr vertreten wären – natürlich bekämen dann auch die etablierten Parteien 30 % weniger städtische Zuwendungen und weniger Politiker-Pöstchen.

Massiv kritisierte er den von den etablierten Parteien forcierten politischen Paradigmenwechsel, um Dortmund für einen politisch bewusst gewollten massiven Bevölkerungsanstieg attraktiv zu machen, zunehmend Freiraum und wohnortnahe Grünflächen zu bebauen.

Doch auch mit den GRÜNEN-Ökoheuchlern ging Münch hart ins Gericht, die in Dorstfeld für einen Supermarkt massiven Baumfällungen zugestimmt haben, in Löttringhausen einen intakten Wander- und Radweg klimaschädlich asphaltieren wollen, im geplanten Naturschutzgebiet Rombergholz einen Mountainbike-Park errichten wollen, eine Grünfläche am Stadtgarten mit eine Fahrradhochgarage überbauen wollen und weiterhin ihre Pkw mit ihren kostenlosen Parkkarten unter dem Rathaus parken wollen.

Münch beruft sich dabei darauf, dass Modelle für eine ökologisch bewusste Lebensweise und eine Nachhaltige Zukunft schon vor mehr als 100 Jahren entwickelt wurden, wie er es in seinem kürzlich erschienen Buch „Nachhaltige Zukunft. Utopische Entwürfe von 1900“ nachweisen konnte. Er resümierte deshalb mit dem Naturphilosophen Friedrich Eduard Bilz (1842 - 1922) von 1904:

„Wir Menschen sind unserer großartig und vollkommenen Erde gar nicht wert, um unserer Überkultur willen, durch die wir aus dieser schönen Erde ein Jammertal und eine Stätte des Elends und des Verderbens gemacht haben.“

                           „Die Menschen müssen unter Vormundschaft gestellt werden.                                                         

Wenn die gegenwärtige Generation nun einmal noch nicht fähig ist, sich auf allen Gebieten vernünftig und naturgemäß einzurichten, so muß sie einfach unter Vormundschaft gestellt werden, bis sie das Naturgemäße, das vernünftige Denken                  und Handeln, gelernt hat.“

In die heutige Zeit umgesetzt, bedeutet dies nichts anderes: Eine Menschheit, die sich von der Natur entfernt, hat keine Zukunft ... oder auf die Kommunalwahl am 13. September 2020 bezogen: 

Wer nicht wählt, oder wer Sch… wählt, bekommt auch eine Sch… Politik. 
















Langfassung der von OB Sierau willkürlich unterbrochenen Rede:




635. Pressemitteilung 05.12.2019

FBI kritisiert: GRÜNE und LINKE Öko-Heuchler lehnen eingriffsnahe Wiederaufforstungen ab

So waldreich der Stadtbezirk Hörde auch ist, es fehlen Ausgleichsflächen für Wiederaufforstungen, wenn Bäume im Stadtbezirk gefällt werden. So wurde schon der Waldersatz für ein komplett für die Prunkmoschee in Hörde am Grimmelsiepen gerodetes Wäldchen nach Persebeck und jetzt für die Baumfällungen für die aktuelle Hörder WILO-Erweiterung an der Nortkirchenstraße nach Kemminghausen verlegt.

Die Freie Bürger Initiative FBI fordert hingegen, dass dort, wo Wald und Bäume vernichtet werden, auch ihr Ausgleich und Ersatz eingriffsnah erfolgen müssen. Denn was nützt es der lokalen Ökologie und den hier lebenden Menschen, wenn sie für die gefällten Bäume einen Ersatz erst am anderen Ende der Stadt bekommen?

Dazu hat der FBI-Ratsvertreter Detlef Münch in der gestrigen Umweltausschusssitzung einen entsprechenden Antrag gestellt, der jedoch selbst von den GRÜNEN und auch LINKEN (in der Ratssitzung am 12.12.), die sich immer mehr als Öko-Heuchler entlarven, mit der Begründung „Wenn es eben nicht anders geht“ abgelehnt wurde. 



634. Pressemitteilung 26.11.2019

FBI befürchtet eine OB-Wahl der Peinlichkeiten

Legt man die Europawahlergebnisse vom 26. Mai 2019 zugrunde, wo die CDU in Dortmund 19,3 % erreichte, die SPD 22,9 % bekam und die GRÜNEN 25,0 % holten, dürften die GRÜNEN am 13. September 2020 die besten Aussichten haben, künftig den Oberbürgermeister zu stellen – nur, so paradox das auch sein mag, sie finden keine/n Kandidatin/en, die/der das auch machen will.

Weiter ist da die CDU, für die auch kein Dortmunder als OB-Kandidat antreten wollte und selbst die ehemalige Dortmunder Rechtsdezernentin Diane Jägers kandidiert lieber als OB in Mülheim, als sich weiter mit ihrer eigenen Partei in Dortmund rumzuärgern.

So muss denn die Dortmunder CDU nun den Altenaer Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein nominieren, wobei sie vergisst, dass wir Dortmunder weder sauerländisches Bier mögen, noch einen sauerländischen Bürgermeister möchten.

Kontinuität zeigt ausnahmsweise die SPD, die den bisherigen Dortmunder Wirtschaftsförderer Thomas Westphal als OB-Kandidaten aufgestellt hat, der jedoch bei einer geeigneten GRÜNEN-OB-Kandidatin chancenlos sein dürfte.

So muss wohl für die Freie Bürger Initiative FBI dann auch Detlef Münch wieder ran … 



633. Pressemitteilung 15.11.2019

Unglaublich!                                                                                                                                                              Auch GRÜNE und LINKE wollen unbedingt ihre kostenlose Rats-Parkkarte für das Parkhaus behalten 

Auf der gestrigen Ratssitzung hat der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, zum TOP „Emissionsfreie Innenstadt – Neue Radwege am Wall“ gefordert, dass auch die Ratsmitglieder mit gutem Beispiel vorangehen sollten.

Denn ca. 90 % der Ratsmitglieder incl. von GRÜNEN und LINKEN haben eine kostenlose Parkkarte für sämtliche DOPARK-Parkhäuser und -Tiefgaragen in der Innenstadt beantragt und auch bekommen, um zu Sitzungen im Rathaus ihr Auto im Parkhaus abstellen zu können. Und natürlich wird die Parkkarte nicht nur dazu genutzt, sondern auch wenn man außerhalb der Ratstätigkeit etwas in der Innenstadt zu tun hat.

Münch kritisiert, dass sich die Ratsmitglieder so extra einen Anreiz geschaffen haben, nicht mit dem Fahrrad oder Bus & Bahn zu den Sitzungen zu kommen, sondern mit dem Auto.

Den Antrag der FBI, als eigenen Beitrag zur emissionsfreien und klimaneutralen Innenstadt ab 2020 den Ratsmitgliedern, die sogar eine eigene abschließbare Fahrradabstellanlage haben, die jedoch fast ausschließlich nur die FBI nutzt, keine kostenlose Parkkarte mehr zur Verfügung zu stellen, wurde von AfD, FDP, CDU, SPD und sogar GRÜNE und LINKE abgelehnt.

Im Beschließen für die Mobilitätswende für andere sind die etablierten Parteien incl. GRÜNE und LINKE immer die größten, doch wenn sie selbst einen umweltfreundlichen Beitrag leisten sollen, dann lehnen sie das ab.  


 

 

631. Pressemitteilung 27.09.2019

Asphaltierung „Rheinischer Esel“                                                                                                               Überflüssig – Unverhältnismäßig – Unverantwortlich !!!                                                                                                        Doch SPD, CDU, AfD und GRÜNE bleiben asphaltstur

Mit dieser Mitteilung verabschiedet sich die Freie Bürger Initiative FBI bis Juni 2020 von ihrer Berichterstattung zum Rheinischen Esel, da bis dahin nichts passieren wird und erst dann die Ergebnisse der Amphibienuntersuchung vorliegen werden.

Folgenden Antrag mit der Überschrift „Überflüssig – Unverhältnismäßig – Unverantwortlich“ hatte FBI-Ratsvertreter Detlef Münch jedoch gestern im Rat noch gestellt:

„Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, die umwelt- und klimaschädliche Asphaltierung des völlig intakten, attraktiven Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ nicht weiter zu verfolgen, da die durch den ökologischen Ausgleich, die Verwendung von hellem Asphalt sowie die durchzuführende 2-monatige Amphibienuntersuchung mit einem 2 km langen Schutzzaun erfolgte Kostensteigerung auf aktuell ca. 400.000,- Euro für einen 2 km langen, nicht durchgängig asphaltierten, kombinierten Fuß- und Radweg, deren ungleichmäßige Wegbreiten sich abschnittsweise von 2,50 m auf bis zu 2 m verengen, unverhältnismäßig und aufgrund der zu erwartenden Zunahme von Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern auch unverantwortlich wäre.“

Hatten alle Parteien vorher sogar noch ein Bekenntnis zum Klimaschutz abgegeben, wurde der FBI-Antrag dann wieder erneut von der Asphaltfront aus SPD, CDU, AfD und GRÜNE abgelehnt, während FDP und LINKE sich der Stimme enthielten.

Damit ist jedoch auch klar, dass die FBI den Rheinischen Esel zur Kommunalwahl am 13. September 2020 zum Wahlkampfthema machen wird, um aus der Wahl gestärkt mit neuen Mehrheitsverhältnissen den Asphaltierungsbeschluss am 15. September 2020 rückgängig zu machen. 



630. Pressemitteilung 19.09.2019

FBI erfolgreich:                                                                                                                                                                  Keine Asphaltierung des Rheinischen Esel vor der Kommunalwahl 2020

Die Bezirksregierung Arnsberg hat die Eingabe der Freien Bürger Initiative FBI zum Amphibienschutz weitgehend berücksichtigt und jetzt entschieden, dass, nachdem 450 m im Bereich des Friedhofs am künftigen Naturschutzgebiet sowieso wassergebunden bleiben, eine Asphaltierung der restlichen 2000 m des Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ grundsätzlich nur dann erfolgen kann, wenn entsprechende Kompensationsmaßnahmen für die ca. 1000 Erdkröten und anderen Amphibien, die den Weg regelmäßig im Frühjahr überqueren, ergriffen werden.

Dazu müssen vor der Asphaltierung jetzt im kommenden Frühjahr 2020 die Amphibienwanderschwerpunkte ermittelt werden und die ökologischen Kompensationsmaßnahmen durch Neuanlagen von Laichgewässern und Verbesserungen des Landlebensraumes sowie weitere Schutzmaßnahmen ggf. mit Krötentunneln entwickelt werden.

Der Umwelt- und Planungsdezernent Ludger Wilde, der erst sogar schon in 2 Wochen entgegen des Bescheids der Bezirksregierung mit der Asphaltierung beginnen wollte, hat jetzt jedoch aufgrund der Akteneinsicht und des Drucks der Freien Bürger Initiative FBI auf der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses zugesagt, dass die Verwaltung sich an die Auflagen der Bezirksregierung halten wird und erst die Amphibienzählung durchführen wird.

FBI-Ratsvertreter Detlef Münch ist erfreut, dass die Bezirksregierung so den Umwelt- und Planungsdezernenten noch rechtzeitig gestoppt hat, der das Unsinnsprojekt sogar rechtswidrig ohne ökologische Ausgleichsmaßnahmen für die durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Amphibien schnellstens (ursprünglich schon im Februar 2018) durchsetzen wollte und dem es völlig egal war, ob dabei Amphibien sterben oder nicht.

Dadurch wird sich jedoch die Gesamtsumme für 2.000 m hellen Asphaltweg von jetzt 320.000,- Euro schätzungsweise wohl auf mehr als eine halbe Million Euro erhöhen, was bei dann 250.000,- Euro pro 1 km Radweg unverhältnismäßig sein dürfte und wohl auch den Bund der Steuerzahler auf den Plan rufen dürfte.

Da das Tiefbauamt vor allem die Einsparung von Unterhaltungskosten bei einer Asphaltierung geltend gemacht hat, dürften diese künftig für die Pflege des Amphibienleitsystems in gleicher Höhe entstehen.

Die gestrige Sitzung des Umweltausschusses hat aber auch gezeigt, dass die Asphaltfront bröckelt und sich die Vernunft langsam durchzusetzen scheint, wenn sogar schon die AfD für die Entsiegelung von Flächen eintritt und die FDP die Wegasphaltierung als „Quatsch“ bezeichnet. Nur GRÜNE, SPD und CDU bleiben weiterhin asphaltstur, während sich der LINKE-Fraktionsvorsitzende Utz Kowalewski zwar für eine wassergebundene Wegdecke aussprach, dann aber zum wiederholten Male gegen den FBI-Antrag stimmte, der genau dies erreichen wollte.

Münch ist trotzdem erfreut, dass die FBI zunächst schon insoweit erfolgreich war, dass nun vor dem 1. Oktober 2020 die Asphaltierung nicht realisiert werden kann, wenn sie denn aus Kostengründen oder aufgrund neuer ökologischer Erkenntnisse aus der Amphibienuntersuchung überhaupt noch kommt.

Vorher ist am 13. September 2020 jedoch noch die Kommunalwahl, wo jeder mit seinem Stimmzettel den Asphaltparteien von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE einen Denkzettel verpassen kann, damit die neugewählte Bezirksvertretung Hombruch mit der FBI als „Zünglein an der Waage“ den Asphaltierungsbeschluss des alten Gremiums aufhebt – denn wer ist so blöde und verschandelt in Zeiten des Klimawandels die Landschaft völlig sinnlos noch mit klima- und umweltschädlichem Asphalt aus der Erdölindustrie? 



626. Pressemitteilung 05.09.2019

Skandal um die Asphaltierung des Rheinischen Esel erreicht eine neue Dimension

Umweltdezernent will erst asphaltieren und dann die Amphibienwanderungen untersuchen lassen

Sitzung der BV Hombruch dazu am 17.09. um 14:30 Uhr 

Da die Bezirksregierung Arnsberg die Eingabe der Freien Bürger Initiative FBI zum Amphibienschutz weitgehend berücksichtigt und jetzt entschieden hat, dass, nachdem 450 m im Bereich des Friedhofs am künftigen Naturschutzgebiet sowieso wassergebunden bleiben, eine Asphaltierung der restlichen 2000 m des Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ grundsätzlich nur dann erfolgen kann, wenn entsprechende Kompensationsmaßnahmen für die ca. 1000 Erdkröten und anderen Amphibien, die den Weg regelmäßig im Frühjahr überqueren, durchgeführt werden.

Dazu muss die Stadtverwaltung im Frühjahr 2020 eine Untersuchung der Amphibienwanderung machen.

Doch der sogenannte Umweltdezernent Ludger Wilde, der schon den Lennhof im beschleunigten Verfahren bebauen wollte, will  im Einverständnis mit allen Parteien im Rat – mit Ausnahme natürlich der Freien Bürger Initiative FBI – unglaublicher Weise jetzt schon so schnell wie möglich asphaltieren und erst danach die für die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen notwendige Untersuchung der Amphibienwanderungen über den Rheinischen Esel erstellen lassen.

Letztmalig wird sich deshalb auch die Bezirksvertretung Hombruch auf ihrer Sitzung am Dienstag, den 17. September um 14:30 Uhr mit der Asphaltierung beschäftigen, die sie mit einem Beschluss noch unterbinden könnte.

Kommt deshalb Alle zur Bürgerfragestunde der Bezirksvertretung um 14:30 Uhr in die Bezirksverwaltungsstelle Hombruch und überzeugt die Bezirksvertreter, dass  es in Zeiten des Klimawandels völlig schizophren ist, die Landschaft noch sinnlos mit klima- und umweltschädlichem Asphalt aus der Erdölindustrie zu versiegeln. 





622. Pressemitteilung 26.06.2019

FBI informiert: Südliche Bolmke wird Landschaftsschutzgebiet – definitiv!

Beeindruckt von dem massiven Bürgerprotest gegen ein Reiterzentrum und für ein Landschaftsschutzgebiet südlich des Naturschutzgebietes Bolmke hat die Bezirksvertretung Hombruch gestern einstimmig mit zugesagter Unterstützung ihrer Ratsfraktionen dafür gestimmt. Damit ist die positive Abstimmung heute im Planungs- und Umweltausschuss und nächste Woche im Rat nur noch eine Formsache.

Einen Haken hat die Sache jedoch. Es wird nur einen Beschluss geben, dass der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan für die landwirtschaftliche Fläche südlich der Bolmke geändert wird. Eine Aufnahme in das aktuelle Landschaftsplanverfahren soll nicht erfolgen, um den für Juli 2020 geplanten Satzungsbeschluss für ganz Dortmund nicht  zu gefährden. Die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet soll deshalb erst mit einer 1. Änderung des Landschaftsplans erfolgen – vermutlich also erst 2022.

Detlef Münch, Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, begrüßt zwar, dass jetzt die grundlegenden Beschlüsse im Sinne der Bürger und des Landschaftsschutzes gefasst werden, kritisiert aber, dass die Planungsverwaltung, die regelmäßig in beschleunigten Verfahren Bebauungspläne durchbringt, nicht in der Lage sein soll, beim Landschaftsschutz genauso schnell zu agieren.



619. Pressemitteilung 20.05.2019

FBI warnt:                                                                                                                                                                     OB Sierau lehnt Landschaftsschutzgebiet ab und will Bolmke-Standort als mittelfristige Option für das Reiterzentrum offen halten

Will die BV Hombruch die Fläche südlich des Naturschutzgebietes Bolmke als Landschaftsschutzgebiet ausweisen, ist Oberbürgermeister Sierau dagegen und teilt zur Ratssitzung am 23.05.2019 mit: „Das Verfahren zur Verlagerung des an der Strobelallee liegenden Dortmunder Reitervereins ist noch nicht abgeschlossen. Auch wenn die Fläche nördlich der Stockumer Str. aus Zeitgründen für eine kurzfristige Verlagerung nicht in Betracht kommt, soll eine mittel- bis langfristige Nutzungsoption hierfür offen bleiben. Die Änderung des Bebauungsplanes mit einer Festsetzung `Fläche für die Landwirtschaft´ wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt das falsche Signal.“

Sierau will offensichtlich an einem Reiterzentrum an diesem Standort festhalten und es jetzt als „nach-haltige, ökologische und umwelt-verträgliche Variante“ anpreisen.

Die Freie Bürger Initiative FBI wird trotzdem auf der Ratssitzung ver-suchen, den Rat zu einer ultimativen Entscheidung auch gegen eine „mittel- bis langfristige“ Verlagerung des Reiterzentrums und die schnelle Realisierung eines Landschafts-schutzgebietes im laufenden Land-schaftsplanverfahren als Pufferfläche zum angrenzenden Naturschutz-gebiet zu überzeugen und sieht darin „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ genau das richtige Signal.

BolmkeSierau.pdf (104.0KB)
BolmkeSierau.pdf (104.0KB)



618. Pressemitteilung 16.05.2019

Rheinischer Esel: GRÜNE und LINKE wollen jetzt so viel wie möglich asphaltieren

Sah der bisherige Ratsbeschluss vom 13.11.2018 zur Nichtasphaltierung des Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ noch vor, 1400 m wassergebunden zu belassen, und nur den westlichen 1 km zu asphaltieren, war Umweltdezernent Ludger Wilde hinter den Kulissen erfolgreich und konnte LINKE und GRÜNE überzeugen, dass sie nicht weiter auf ihrer Ratsprotokollnotiz bestehen, die vorsah, den ökologisch sensiblen 1400 m langen Bereich zwischen A 45 und Hellerstraße nicht zu asphaltieren. Deshalb soll mit Billigung durch GRÜNE und LINKE bis auf 450 m alles „zur Förderung des Radverkehrs“ asphaltiert werden, da man sonst auch keine Fördermittel hätte generieren können und auch eine Restasphaltierung nicht möglich gewesen wäre.  

Einzig die Freie Bürger Initiative mit FBI-Ratsvertreter Detlef Münch hat gestern noch im Umweltausschuss versucht, die massive Asphaltierung zu verhindern, alle anderen incl. GRÜNE und LINKE haben sich stillschweigend mit Wildes Vorgehen einverstanden erklärt. Damit treten die etablierten Parteien incl. GRÜNE und LINKE den erklärten Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, den beliebten Rad- und Wanderweg naturnah zu belassen, vorsätzlich mit Füßen, um mit klima- und umweltschädlichem Asphalt mitten im Wald eine Radrennstrecke zur „Förderung des Radverkehrs“ bauen zu können, obwohl bisher Fußgänger und Radfahrer den wassergebunden Weg incl. auf dem Wittener Stadtgebiet gemeinsam optimal nutzen können.   

Der „Rheinische Esel“ wird damit zum Paradebeispiel für eine arrogante und ignorante Politik, die sich immer weiter von der Natur und vom Bürger entfernt.

Die Abbildung zeigt den noch wassergebunden zu erhaltenden Wegabschnitt in grün und den von GRÜNE und LINKE und natürlich auch CDU, SPD und AfD beabsichtigten, 2 km langen zu asphaltierenden Bereich in schwarz sowie die Schwerpunkte der Amphibienwanderung in rot, die hauptsächlich außerhalb des Naturschutzgebietes liegen.

Obwohl Amphibien bereits besonders unter dem Klimawandel zu leiden haben und auf Dortmunder Straßen incl. Silberknapp / Hülsenberg / Kruckeler Straße jährlich schon Tausende von Kröten totgefahren werden, wird damit durch Unterstützung  von GRÜNE und LINKE völlig überflüssig noch ein zusätzlicher asphaltierter Todesweg geschaffen.

Da der Naturschutzbeirat der Asphaltierungsmaßnahme in seiner Gänze widersprochen hat, entscheidet jetzt die Höhere Naturschutzbehörde der Bezirksregierung in Arnsberg.

Wer allerdings immer noch glaubt, zumindest GRÜNE und LINKE stehen für eine ökologische Politik, die Natur und Landschaft schützt und nicht durch klima- und umweltschädlichen Asphalt verschandelt, der glaubt auch noch an den Klapperstorch.






616. Pressemitteilung 11.04.2019

FBI kritisiert: Nur noch 9,6 % statt 10,3 % Naturschutzgebiete

Im Vorentwurf des neuen Landschaftsplans hat das Umweltamt ursprünglich 10,3 % ökologisch wertvolle Flächen in Dortmund identifiziert und als naturschutzwürdig erachtet. Nach Intervention von Landwirten und Mountainbikern sollen jedoch 0,7 % naturschutzwürdige Fläche von diesen genutzt werden, sodass im aktuellen Entwurf des Landschaftsplans nur noch 9,6 % Naturschutzgebiete übrig bleiben.

Da dies jetzt im Planverfahren offengelegt werden muss, haben jedoch alle Bürgerinnen und Bürger noch die Möglichkeit, dagegen mit Einwendungen vorzugehen.

Zumindest die Freie Bürger Initiative FBI wird sich im Umweltausschuss, in den Bezirksvertretungen Eving und Hombruch und letztendlich im Rat dafür einsetzen, dass die ursprünglich als Naturschutzgebiete geplanten Flächen dann auch tatsächlich ausgewiesen werden und über renaturierte Bachläufe, Trittstein- und Saumbiotope vernetzt werden, da die Naturschutzgebiete das ökologische Rückgrat der Stadt sind.



615. Pressemitteilung 03.04.2019

Kröten halten sich nicht an Naturschutzgebiets-Grenzen                                                                                FBI kartiert Erdkröten auf dem Rheinischen Esel

Von 21:30 - 22 Uhr ist FBI-Ratsvertreter Detlef Münch gestern bei perfektem mild-feuchtem Krötenwetter den Rad- und Wanderweg Rheinischer Esel mit starker Beleuchtung in Schritttempo entlang geradelt.

Dabei konnte er auf dem Dortmunder Wegabschnitt 4 laichbereite Erdkröten-Weibchen (Foto und großer roter Punkt) und 5 Erdkröten-Männchen feststellen, erstaunlicher Weise kaum im Bereich des geplanten Naturschutzgebietes, sondern vor allem dort, wo asphaltiert werden soll, da sich Kröten nun mal nicht an NSG-Grenzen halten.

Damit ist zumindest davon auszugehen, dass auch außerhalb des Naturschutzgebietes massive Krötenwanderungen über den Rheinischen Esel stattfinden, sodass bei einer geplanten Asphaltierung zunächst festgestellt werden sollte, wie viele Amphibien insgesamt im März-April hier wandern, um Schutzmaßnahmen zu ergreifen – oder am besten gar nicht zu asphaltieren.

Auf Dortmunder Straßen werden jährlich schon Tausende von Kröten totgefahren, sodass nicht noch zusätzliche asphaltierte Todeswege geschaffen werden sollten.






610. Pressemitteilung 21.12.2018

FBI wünscht Frohe Weihnachten und zieht ein optimistisches ökologisches Fazit

Wenn auch die Freie Bürger Initiative FBI im Rat der Stadt Dortmund trotz langjährigen Engagements gegen die Betonmehrheit von SPD, CDU, FDP und AfD nicht verhindern konnte, dass der kleine grüne Park an der Arminiusstraße Ecke Dorstfelder Hellweg mit einem Supermarkt bebaut und der grüne Innenhof an der Egerstraße/Harkortstraße mit 2 weiteren Gebäuden verdichtet und vernichtet werden soll, sieht es in anderen Bereichen durchaus verhalten optimistisch aus.

Der neue Landschaftsplan wird jetzt nicht in einem oberflächlichen Hau-Ruck-Verfahren durchgepeitscht, sondern zu einem rechtsverbindlich-optimalen Plan entwickelt, mit dem die für eine Großstadt beeindruckende Dortmunder Natur und Landschaft nachhaltig und dauerhaft geschützt werden kann, sodass es eine zweite Offenlegung und aufgrund zahlreicher Anregungen der FBI auch deutliche substanzielle Nachbesserungen geben wird.

Die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel auf ca. 1400 m östlich der A 45-Brücke wird definitiv nicht erfolgen. Ob die westlichen 1000 m dennoch asphaltiert werden, ist ebenfalls unwahrscheinlich, da der Weg auf dem angrenzenden Wittener Gebiet wassergebunden bleibt.

Die Verlegung des Reiterzentrums an das Naturschutzgebiet Bolmke wird unwahrscheinlicher, da es einen gleichwertigen und ökologisch verträglicheren Alternativstandort im Stadtbezirk Hombruch gibt.

Das beschleunigte Bebauungsplanverfahren Am Lennhofe soll doch noch, wie die FBI bereits im Planungsausschuss beantragt hatte, in ein ordentliches Verfahren umgewandelt werden. Dann gibt es auf jeden Fall mehr Bürgerbeteiligung und einen ökologischen Ausgleich.

Dies konnte alles nur aufgrund des großen Engagements zahlreicher Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, die die Freie Bürger Initiative FBI als der parlamentarische Arm der Dortmunder Bürgerinitiativen im Rat der Stadt Dortmund und der Bezirksvertretung Hombruch selbstverständlich auch weiterhin unterstützen wird.

In seiner Haushaltsrede im Stadtrat am 13.12.2018 hat FBI-Ratsvertreter Detlef Münch deshalb betont, dass die Schaffung von neuem Wohnraum in unserer Stadt keine Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität der Dortmunder Bevölkerung bedeuten dürfe und einen ökologischen Paradigmenwechsel in der bisherigen Stadtentwicklung angemahnt:

     „Das neue Dortmund ist nicht das schnelle Dortmund, das neue Dortmund ist das bessere Dortmund.“


 

609. Pressemitteilung 14.12.2018

Evinger Ratsvertreter von SPD, CDU, FDP, GRÜNE und LINKE                                                                             genehmigen den Bau von 2 Großmoscheen mit Minaretten in Lindenhorst                                           Ruhrnachrichten zensieren kritischen FBI-Beitrag

Laut einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2015 wünschen sich schon 32 % der in Deutschland lebenden Türken weiterhin „die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten Mohammeds“, die gegen unser Grundgesetz verstößt. Heute dürfte der Anteil angesichts der massiven Zuwanderung aus dem islamischen Ausland sogar noch deutlich größer sein.

Hatte dank des Engagements und der überzeugenden Argumente der Freien Bürger Initiative FBI die zuständige Bezirksvertretung Eving noch die überwiegende Mehrheit der Bürger unterstützt und gegen die in Lindenhorst geplanten fundamentalistisch-islamischen Großmoscheen mit Minaretten, von denen eine sogar unter dem direkten Einfluss des Erdogan-Religionsminsteriums DITIB stehen wird, gestimmt, haben gestern im Rat der Stadt Dortmund SPD, CDU, FDP, GRÜNE und LINKE incl. ihrer Evinger Ratsvertreter den Bau von 2 neuen Großmoscheen mit Minaretten genehmigt.

Damit wird Eving zum einzigen Dortmunder Stadtbezirk, in dem bis zu 20 m hohe Minarette stehen, mit der Großmoschee an der Hessischen Straße sind es dann sogar 3.

Obwohl FBI-Ratsvertreter Detlef Münch die Debatten in der BV Eving und im Rat durch seine Anträge, die Moschee- und Minarettbauten ggf. über Musterklageverfahren zu verhindern, maßgeblich bestimmt hat und zur 2. Moschee im Rat den einzigen Wortbeitrag machen konnte, da von den etablierten Parteien keine kritische Diskussion erwünscht war und der SPD-Geschäftsordnungsantrag zum sofortigen Ende der "Debatte" mit den Stimmen von CDU, FDP, GRÜNE und LINKE beschlossen wurde, haben die Dortmunder Ruhrnachrichten in ihrer Berichterstattung den FBI-Beitrag wieder einmal zensiert und komplett totgeschwiegen - erneut 2 bemerkenswerte Beispiele zur eigentlich im Grundgesetz garantierten Meinungs- und Pressefreiheit.

Die Ruhrnachrichten fördern so indirekt durch ihre Presseberichterstattung, die totschweigt und zensiert, dass auch Demokraten wie die FBI den Protest der Bürger gegen den fundamentalistischen Islam aufgreifen, das weitere Erstarken von rechtsextremistischen Parteien. 



606.Pressemitteilung 12.11.2018

Antiökologisch und asozial:                                                                                                                                       FBI kritisiert das beschleunigte Planverfahren zur Bebauung Am Lennhofe

Für den Ratsvertreter der Feien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, der noch zur Umweltausschusssitzung am 07.11. mit einem Antrag vergeblich versucht hatte, das von SPD und CDU beschlossene beschleunigte Planverfahren zur Bebauung Am Lennhofe in ein ordentliches umzuwandeln, ist das bisherige Vorgehen von Politik und Verwaltung antiökologisch und asozial.

Durch ein beschleunigtes Planverfahren gibt es nur eine eingeschränkte Bürgerbeteiligung und keinen ökologischen Ausgleich. Den Bürgern im Stadtbezirk soll eine komplette Wald- und Freifläche genommen werden und sie bekommen noch nicht einmal den sonst gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich und Ersatz dafür, was Münch nicht nur als antiökologisch, sondern auch als asozial bezeichnet.

Münch sieht zudem eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Investoren, die bei vergleichbaren Bebauungen einen teuren ökologischen Ausgleich zahlen müssen – ein Schelm, der Arges dabei denkt ...



605. Pressemitteilung 07.11.2018

FBI erfolgreich: Umweltausschuss beschließt teilweisen Erhalt der wassergebundenen Decke des Wanderweges Rheinischer Esel

In einer leidenschaftlichen Rede hat FBI-Ratsvertreter Detlef Münch heute im Umweltausschuss die schlampige ökologische Bewertung und unwahren Behauptungen des Umweltamtes (Keine Wegverbreiterung, keine Beeinträchtigung wandernder Amphibien) zu der von der Bezirksvertretung Hombruch mit den Stimmen von SPD, CDU und GRÜNE empfohlenen Komplett-Asphaltierung des Rad- und Wanderweges Rheinischer Esel entlarvt.

Zumindest einen Teilerfolg konnte er erreichen, da CDU, GRÜNE und LINKE seiner Argumentation folgten und gegen die Stimmen von SPD und AfD beschlossen, dass zumindest in dem geplanten Naturschutzgebiet des Löttringhauser Waldes auf 450 m keine Asphaltierung erfolgen wird. Ob die restlichen 2000 dann  noch asphaltiert werden ist aktuell unklar und wird ggf. von der Höheren Naturschutzbehörde der Bezirksregierung Arnsberg entschieden.

Dieser erste Erfolg ist eine Belohnung für Alle, die sich so leidenschaftlich gegen die Asphaltierung engagiert haben.



604. Pressemitteilung 04.11.2018

FBI unterstützt Protestwanderung gegen die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel

Die Bürgerinitiative "Rettet den Schnee" hatte am Sonntag, äußerst passend um 5 vor 12, zu einer Protestwanderung für den Naturschutz und gegen die Asphaltierung des Wanderweges "Rheinischer Esel" eingeladen, was neben fast 50 engagierten Teilnehmern auch von der Freien Bürger Initiative FBI unterstützt wurde (s. Foto).

Die nächsten Termine, an denen die politischen Gremien zum Rheinischen Esel entscheiden werden:

06.11.: 14: 30 Uhr Bezirksvertretung Hombruch

07.11.: 15 Uhr Umweltausschuss im Rathaus

15.11.: 15 Uhr Rat der Stadt Dortmund



603. Pressemitteilung 29.10.2018

FBI kritisiert: Politisch instrumentalisiert oder fachlich inkompetent?                                                                   Umweltamt will die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel genehmigen                                              BV Hombruch muss am 06.11. erneut entscheiden

Unglaublich aber wahr, mit falschen und fehlenden Angaben (Angeblich keine Wegverbreiterung von 2 auf 3 m, Bagatellisierung des Eingriffs, keine Infos über Amphibienwanderungen) und unter Vorenthaltung der Widerspruchsargumente des Naturschutzbeirates will das Umweltamt für die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel einer Befreiung von den Geboten des Landschaftsplans für einen wirtschaftlich nicht notwendigen, überflüssigen Eingriff in einem Landschaftsschutzgebiet und geplanten Naturschutzgebiet zustimmen, was von der BV Hombruch am 06.11. um 14:30 Uhr erneut beschlossen werden muss.

Eine Befreiung nach § 67 Abs. 1 BNatSchG kann nur dann vom Umweltamt erteilt werden, wenn ein sogenannter zwingender Grund vorliegt, „ wenn  1. dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer und wirtschaftlicher Art, notwendig ist oder 2. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar ist.“

Ein zwingender Grund mit einem notwendigen überwiegenden öffentlichen Interesses, nur weil einige lieber auf Asphalt als auf einer wassergebundenen Decke Radfahren wollen, liegt jedoch nicht vor. Vielmehr liegt das öffentliche Interesse in einem Landschaftsschutzgebiet in dem Schutz von Natur, Tieren, Landschaft und der Naherholung. 

Die BV Hombruch hat zwar in ihrem bisher rechtswidrigen Beschluss für eine Asphaltierung, der jetzt nachträglich legalisiert werden soll, ihr politisches Interesse kundgetan, das in rechtsverbindlichem Sinne jedoch nicht als ein öffentliches Interesse gilt.

Kommt deshalb Alle am Dienstag, den 06.11. um 14:30 Uhr zur Bürgerfragestunde in die Bezirksverwaltungsstelle, Eingang Domänenstraße / Ecke Leostraße und löchert die Bezirksvertreter ein letztes Mal mit Fragen zu dieser umwelt- und fußgänger-feindlichen Maßnahme.

Die Chaos-Vorlage die am 06.11. von der BV Hombruch und am 07.11. vom Umweltausschuss beschlossen werden soll, sowie der Fragenkatalog der FBI zu den zahlreichen Ungereimtheiten kann jetzt schon hier eingesehen werden:





602. Pressemitteilung 27.09.2018

Ökologische Nachhilfe für SPD, CDU und GRÜNE                                                                                                       FBI-Ratsvertreter Detlef Münch wechselt zurück in den städtischen Umweltausschuss

Der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, der sich seit 1981 ehrenamtlich für den Naturschutz engagiert, aus ökologischen Gründen nie einen Führerschein gemacht hat, seit 1983 Mitglied im BUND ist, von 1990 - 1994 als Dipl.-Chemiker im Institut für Umweltforschung der Universität Dortmund (INFU) tätig war, von 1986 - 1993 Vorsitzender der AGARD und Mitglied im Naturschutzbeirat der Stadt Dortmund war, wechselt zurück in den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AUSW).

Münch war bereits von 2000 - 2014 beratendes Mitglied im damaligen Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien (AUSWI). Doch als dieser 2014 vom Rat in den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AUSW) und den Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün (ABVG) gesplittet wurde, haben SPD, CDU und GRÜNE es verhindert, dass Münch in beide Ausschüsse gewählt wird, sodass er sich für den thematisch völlig andersartigen Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit entschied.

Angesichts einer immer umweltschädlicheren Stadtentwicklung, die naturschutzfachliche Umweltstandards, die in den 1980er Jahren geschaffen wurden, zunehmend negiert, hält Münch nun seine Mitarbeit in zumindest einem umweltrelevanten Ratsausschuss wieder für notwendig, um den Asphalt- und Betonfraktionen der etablierten Parteien ökologische Nachhilfe zu geben – denn die Mitgliedschaft in einem Ausschuss steht einem Ratsmitglied ohne Fraktionsstatus rechtlich zu, sodass SPD, CDU und GRÜNE dies heute nicht ablehnen konnten, wenn sie auch erneut die Wahl in beide umweltrelevanten Ausschüsse verhindert haben.

Auch sonst hat heute die umweltschädliche Koalition aus SPD, CDU und AfD weitere ökologische Zerstörungen zu Lasten der Wohn- und Lebensqualität der dort wohnenden Menschen beschlossen. So soll der kleine grüne Park an der Arminiusstraße Ecke Dorstfelder Hellweg mit einem Supermarkt bebaut werden und der grüne Innenhof an der Egerstraße / Harkortstraße soll mit 2 weiteren Gebäuden verdichtet und vernichtet werden.

Wird Zeit, dass zur Kommunalwahl 2020 endlich die Beton- und Asphaltparteien abwählt werden.



601. Pressemitteilung 20.09.2018

FBI erfolgreich: BV Eving lehnt weitere Minarette im Stadtbezirk ab

Das einzige Minarett in Dortmund steht in Eving. Nun sollten noch 2 weitere in diesem Stadtbezirk an der Lindenhorster Straße hinzukommen. Mit dem bereits dort vorhandenen Sitz der verfassungsfeindlichen Milli Görus und den geplanten Moscheen bosnischer Muslime, die sich zwar als tolerant und verfassungstreu geben, aber eben auch von islamisch-fundamentalistischen, mit der dem Erdogan-Regime angehörenden DITIB sympathisierenden Muslime, wäre der kleine Evinger Stadtteil Lindenhorst zu einem großen Islam-Zentrum geworden.

Schon 2008 haben mehr als 2500 Evinger BürgerInnen gegen die Errichtung eines Minaretts in Eving in einem von FBI-Ratsvertreter Detlef Münch initiierten Bürgerbegehren unterschrieben, was von der damaligen Bezirksvertretung jedoch trotzdem genehmigt wurde. Dem demokratischen Bürgerauftrag ist die Freie Bürger Initiative FBI auch 2018 treu geblieben und hatte bereits am 23. März als einzige in der Bezirksvertretung gegen den Bau weiterer Minarette gestimmt.

Aufgrund eines zusätzlichen FBI-Antrages, der die gesetzlich unzureichende Beteiligung der BV Eving beanstandete, musste sich  die BV Eving gestern erneut mit den Minarett- und Moscheebauten beschäftigen – und hat nun gegen die Stimmen von GRÜNE und LINKE beide Neubauten mit großer politischer Mehrheit abgelehnt. Als Begründung folgten SPD und CDU endlich der FBI-Argumentation, dass die Bürger keine weiteren Minarette im Stadtbezirk wollten.

Damit ist die Angelegenheit jedoch noch nicht endgültig erledigt, da sich jetzt der zuständige Ratsausschuss und ggf. sogar das Verwaltungsgericht damit auseinander setzen müssen, da der islamische Bauträger bereits eine Klage angekündigt hat.



600. Pressemitteilung 14.09.2018

Geplante Asphaltierung des Rheinischen Esels wird immer mehr zum Verwaltungs-Skandal

Mit dem Betreff „Diskreditierung der fachlichen Kompetenz der Unteren Naturschutzbehörde im Umweltamt durch politische Instrumentalisierung am Beispiel des Rheinischen Esel“ hat sich FBI-Ratsvertreter Detlef Münch jetzt mit einer Ratsanfrage an den Oberbürgermeister gewandt, da die geplante Asphaltierung des Rheinischen Esels immer mehr zu einem handfesten Verwaltungs-Skandal wird:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

für eine Behörde gibt es wohl kaum etwas Verwerflicheres, wenn ihre fachliche Kompetenz durch politische Einflussnahme diskreditiert wird. Dies passiert nun in Ihrer Amtszeit und der des neuen Umweltdezernenten und des neuen Umweltamtsleiters schon zum 2. Mal.

Fall 1:

Nachdem Sie rechtswidrig, gegen die alleinige Zuständigkeit der BV Hombruch den Weg am Rüpingsbach zwischen Grotenbach-staße und Am Spörkel öffnen wollten, die Untere Landschafts / Naturschutzbehörde sich aus naturschutzfachlichen Gründen seit Jahren dagegen ausgesprochen hatte, musste das Umweltamt eine Vorlage erstellen, die die ökologisch schädliche Wegöffnung der BV Hombruch empfahl.

Fall 2:

Nachdem die Tiefbauverwaltung rechtswidrig ohne Berücksichtigung der Eingriffsregelung und ohne die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Unteren Naturschutzbehörde eine Beschlussvorlage zur Asphaltierung des „Rheinischen Esels“ im Landschafts-schutzgebiet Löttringhauser Wald erstellt hat, die von SPD, CDU und GRÜNE in der BV Hombruch beschlossen wurde, soll nun die Untere Naturschutzbehörde nachträglich eine Befreiung von den Geboten des Landschaftsplans erteilen.

Da dies aus naturschutzfachlichen Gründen gar nicht möglich ist, da das Tiefbauamt vornehmlich zweifelhafte Kostengründe für den weiteren Unterhalt eines 2500 m langen wassergebundenen Weges, der sich in einem hervorragenden und verkehrssicheren Zustand befindet,  gemacht hat, das Bundesnaturschutzgesetz den Biotopverbund und die Vermeidung nicht zwingend notwendiger Eingriffe fordert, eine Befreiung von den rechtsverbindlichen Geboten des Landschaftsplanes nur in Ausnahmen möglich ist, Asphaltwege in der Vergangenheit in Dortmunder Naturschutzgebieten aus ökologischen Gründen entfernt wurden, der teilweise nur 2 m breite wasser-gebundene Weg auf 3 m Asphaltbreite mit je 0,5 m steinernen Randstreifen mit einem Gesamt-Biotopverlust von exakt 1 ha befestigt würde, durch eine Asphaltierung die Temperatur-Trennwirkung für Insekten und Kleinsäuger aber auch die Anziehungskraft von warmen Asphalt auf teilweise nur 1 cm große, tagaktive, poikilotherme Jungamphibien vergrößert wird, und da Amphibien bereits jetzt in diesem Bereich fast ganzjährig wandern und dann vermehrt totgefahren würden, wäre die Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde nicht nur ein fachliches Armutszeugnis der Behörde, sondern käme sogar einer Legitimierung des künftigen vermehrten Amphibientodes auf dem Rheinischen Esel gleich.

Da es keine fachlichen Zweifel an der Kompetenz der Unteren Landschaftsbehörde / Naturschutzbehörde unter dem vorherigen Umweltamtsleiter, der sich nun im Ruhestand ebenfalls gegen eine Asphaltierung aus naturschutzfachlichen Gründen ausgesprochen hat, gab, nun aber schon 2x ganz offensichtlich gegen naturschutzfachliche Standards verstoßen wird, ist nichts anderes möglich, als das eine rechtswidrige Einflussnahme auf die unabhängige Untere Naturschutzbehörde genommen wird.  

  1. Warum lassen Sie es zu, dass die naturschutzfachliche Kompetenz und Glaubwürdigkeit der Unteren Naturschutzbehörde aus politischen Gründen diskreditiert wird?
  2. Ist Ihnen bewusst, welch ein großer Schaden für das Ansehen der Behörde entsteht, wenn sie nicht mehr als objektiv und allein aus naturschutzfachlicher Sicht handelnd ernst genommen werden kann?
  3. Ist Ihnen bewusst, wie demütigend und demotivierend es für die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde ist, wenn sie regelmäßig zu einem Handeln entgegen ihrer naturschutzfachlichen Überzeugung angehalten werden?

Mit freundlichen Grüßen

Detlef Münch, Mitglied des Rates der Stadt Dortmund seit 1999



599. Pressemitteilung 12.09.2018

Unglaublich aber wahr trotz Klimawandel:                                                                                                                  SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und AfD wollen Rad- und Wanderwege in Wald- und Naturschutzgebieten grundsätzlich asphaltieren

Folgender SPD-Antrag wurde gestern mit den Stimmen von SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und AfD vom Ratsausschuss für Bauen, Verkehr und Grün beschlossen:

„Der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün der Stadt beschließt, dass bei Neubau und Erneuerung von Fahrradwegen zukünftig ausschließlich Asphalt als Oberflächenbelag verwendet werden soll, sofern dies möglich ist. Bei Neubauten von Fahrradwegen in Wäldern und Naturschutzgebieten soll zukünftig als Oberflächenbelag nicht schwarzer Asphalt, sondern farblich hellerer Asphalt verwendet werden. Ökologische Belange sollen beachtet werden.“

Wesentliche Argumente: Auf klima- und umweltschädlichem Asphalt kann man schneller fahren und das Fahrrad wird weniger schmutzig und damit dann nicht so viele Amphibien totgefahren werden, kann man ja Krötentunnel aus Beton bauen.

Einziger Trost: Für jede einzelne Maßnahme ist ein gesonderter Beschluss der zuständigen Bezirksvertretung notwendig und beim Widerspruchsverfahren des Naturschutzbeirates muss letztendlich die Bezirksregierung Arnsberg entscheiden, sodass bei der Kommunalwahl im September 2020 noch rechtzeitig Gelegenheit ist, die Asphaltkoalition aus SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und AfD abzuwählen.


598. Pressemitteilung 06.09.2018

Asphaltierung des Rheinischen Esels kostet jetzt 413.000,- Euro                                                                                    Kein Winterdienst bei Eis und überfrierender Nässe                                                                                                          Umweltamt soll Gefälligkeits-Befreiung vom Landschaftsschutz erteilen                                                         Entscheidung fällt 2019 bei der Bezirksregierung Arnsberg

Wie gestern auf der Sitzung des Naturschutzbeirates bekannt wurde, hat das Tiefbauamt jetzt die neuen Kosten für die Asphaltierung von 2500 m des Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ (s. Foto) mitgeteilt und klargestellt, dass es einen wasserdurchlässigen Asphalt nicht finanzieren wird und es auch keinen Winterdienst bei Eis und überfrierender Nässe geben wird:

345.000,- Euro Schwarzer Straßenasphalt

 38.000,- Euro Helle Pigmentierung

 30.000,- Euro Mindestbetrag für den ökologischen Ausgleich

Summe = 413.000,- Euro zzgl. Kosten ggf. für Krötentunnel

Die Freie Bürger Initiative FBI vermutet, dass verwaltungsintern, möglicher Weise sogar durch OB Sierau persönlich, der sich schon für eine ökologisch schädliche Wegeöffnung am Rüpingsbach rechtswidrig eingemischt hatte, nun massiver politischer Druck auf die eigentlich unabhängige Untere Naturschutzbehörde ausgeübt wird, um von ihr eine Gefälligkeits-Befreiung vom Landschaftsschutz zu erreichen.

Da der Naturschutzbeirat gestern erneut auf die erhöhte Temperatur-Trennwirkung von Asphalt aber auch auf die Anziehungskraft von warmen Asphalt auf teilweise nur 1 cm große, tagaktive Babykröten hingewiesen hat, die dann massenhaft totgefahren würden, dass Bundesnaturschutzgesetz Biotopverbund und die Vermeidung von ökologisch unnötigen Eingriffen fordert, wäre die Zustimmung des Umweltamtes nicht nur ein fachliches Armutszeugnis der Behörde, sondern käme sogar einer Legitimierung des künftigen Amphibientodes auf dem Rheinischen Esel gleich.

Damit wäre ein Präzedenzfall geschaffen, der einen Freifahrtschein für die Asphaltierung sämtlicher Wege in Landschafts- und Naturschutzgebieten bedeuten würde und die Untere Naturschutzbehörde wäre politisch instrumentalisiert und als unabhängige ökologische Fachbehörde auf Dauer diskreditiert.

Wer angesichts der globalen Klimakatastrophe mit einem derart klimaschädlichen Produkt aus der Erdölindustrie völlig überflüssig die freie Landschaft asphaltiert, der schädigt nicht nur die Umwelt, sondern auch die künftigen Generationen.

Eines ist jedoch schon jetzt klar. Da der Naturschutzbeirat einer Befreiung vom Landschaftsschutz widersprochen hat, der sogenannte Umweltausschuss des Rates mit SPD, CDU, AfD und GRÜNE wohl für eine Asphaltierung stimmen wird, fällt die rechtsverbindliche Entscheidung über eine Asphaltierung erst 2019 bei der Höheren Naturschutzbehörde der Bezirksregierung Arnsberg.

Für  FBI-Ratsvertreter Detlef Münch ist es jetzt das Ziel, die geplante Asphaltierung weiterhin so lange zu verzögern, bis im September 2020 die Asphaltkoalition aus SPD, CDU und GRÜNE in der Bezirksvertretung Hombruch abgewählt ist.



597. Pressemitteilung 05.09.2018

FBI entsetzt: 2 Weltkriege überlebt, nur OB Sierau nicht                                                                                    Historisches Gebäude der Quellen-Brauerei in Schüren kurz vor dem Tag des offenen Denkmals abgerissen

Am 16. Mai 2017 hat der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, OB Sierau mit einer Ratsanfrage aufgefordert, dass sich die Stadtverwaltung um den Schutz des letzten, seit mehr als 100 Jahren erhaltenen, historischen Gebäudes der 1817 in Schüren gegründeten Quellen-Brauerei, Schüruferstraße 119, mit dem markanten Ziergiebel, der das Brauereiwappen als wunder-schönes Relief mit Bär, Hopfen und Gerste abbildete, bemühen soll (s. Foto von Helfmann - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25878375).

OB Sierau antwortete am 13. Juli 2017: „Zum Schutz vor nachteiligen gestalterischen Veränderungen der Fassaden steht der Verwaltung aktuell kein rechtlich verankertes Schutzinstrument zur Verfügung. In Betracht kommt die Prüfung, ob das Gebäude die Anforderungen an ein Denkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes erfüllt und damit in die Denkmalliste einzutragen ist. Der erforderliche Prüfungsschritt der Inventarisation kann aufgrund eines personellen Engpasses bei der Denkmalbehörde in absehbarer Zeit nicht bearbeitet werden. Im Falle eines gefahrdrohenden Zustandes für das Objekt wäre der Untersuchung Priorität einzuräumen; dieser ist der Verwaltung nicht bekannt. Die Denkmalbehörde wird ein denkmalfachliches Gutachten beim LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen anfragen, um Abhilfe zu schaffen. Sobald das abschließende Ergebnis der fachlichen Prüfung vorliegt, wird es dem Rat unverzüglich mitgeteilt.“ – was bis heute nicht erfolgt ist.

Nun wurde das letzte intakte Gebäude der Quellen-Brauerei, das um 1900 erbaut worden ist, zwar 2 Weltkriege, aber nicht die Ignoranz und Untätigkeit eines OB Sierau überlebt hat, kurz vor dem Tag des offenen Denkmals abgerissen.

FBI-Ratsvertreter Detlef Münch ist fassungslos über so viel Ignoranz und Untätigkeit eines Oberbürgermeisters, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern regelmäßig Dortmunder Traditionsbewusstsein und positive Erinnerungskultur negiert.











596. Pressemitteilung 28.08.2018

FBI begrüßt die Gründung einer "Allianz für die Bolmke - Kein Reiterzentrum zur Bolmke"

Stand die Freie Bürger Initiative FBI bisher mit ihrem Engagement gegen die geplante Verlegung eines Reiterzentrums an das Naturschutzgebiet Bolmke gegen die Ökobanausen in der Bezirksvertretung Hombruch und im Rat der Stadt Dortmund weitgehend allein da, hat sich jetzt eine "Allianz für die Bolmke" aus den 3 großen Dortmunder Naturschutzverbänden AGARD, BUND, NABU, den Kleingartenvereinen "Goldener Erntekranz und "Heideblick" sowie den Naturfreunden Kreuzviertel gegründet. Diese wollen u.a. mit einer Unterschriftenliste unter www.bund-dortmund.de ebenfalls erreichen, dass die Bolmke, die  für den Artenschutz ebenso bedeutsam ist, wie für die Naherholung, keine zusätzliche Belastungen durch ein Reiterzentrum erleidet und das ästhetisch besondere Landschaftsbild (s. Foto) erhalten bleibt. 

BolmkeAllianz.pdf (181.84KB)
BolmkeAllianz.pdf (181.84KB)





595. Pressemitteilung 16.08.2018

Pervers: Der Planet stirbt den Hitzetod, aber Hauptsache unsere Schuhe bleiben sauber

Die Entfremdung des Menschen von der Natur zeigt sich in einer Großstadt wie Dortmund immer mehr. Farbig blühende Wildkräuter am Straßenrand werden als unordentliches Unkraut wahrgenommen und wassergebundene Wege sollen asphaltiert werden, damit die Schuhe nicht länger staubig werden.

Der anthropogene Klimawandel wird trotz der nachgewiesenen massiven Kohlendioxid-Erhöhung in der Atmosphäre, der  Zunahme von Wetterextremen und der globalen Temperatur weiterhin geleugnet und bedenkenlos soll ein derartig umwelt- und klimaschädliches Produkt aus der Erdölindustrie wie Bitumen/Asphalt völlig überflüssig in die Landschaft eingebracht werden, damit beim Spazierengehen am Phoenix-See oder im Löttringhauser Wald die Schuhe nicht schmutzig werden.

Der Planet stirbt den Hitzetod, aber Hauptsache unsere Schuhe bleiben sauber.



594. Pressemitteilung 16.07.2018

FBI noch optimistisch: Keine Verlegung eines Reiterzentrums an das NSG Bolmke

Verhalten optimistisch ist die FBI, dass die geplante Verlegung eines Reiterzentrums nun doch nicht an das Naturschutzgebiet Bolmke erfolgen wird. Das NSG Bolmke dient neben dem Artenschutz vor allem der Naherholung von Spaziergängern, fasziniert durch das ästhetisch besondere Landschaftsbild (s. Foto) und sollte keine weiteren Belastungen noch durch ein Reiterzentrum erleiden.

Die Verwaltung prüft derzeit einen perfekten Alternativstandort, der bereits frühzeitig von der FBI genannt wurde, der aber erst jetzt konkret geworden ist.



593. Pressemitteilung 13.07.2018

OB Sierau bestätigt ökologische Bedenken der FBI bei der Asphaltierung des Rheinischen Esels

Die völlig überflüssige Asphaltierung von 2500 m des intakten wassergebundenen Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ zwischen Witten und Löttringhausen (s. Foto) für 1/3 Million Euro (exakt 345.000,- Euro) auch zum Nachteil der Spaziergänger wurde von der Freien Bürger Initiative FBI vor allem aus ökologischen Gründen kritisiert.

Dies hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau jetzt in seiner Antwort auf eine FBI-Ratsanfrage bestätigt. Die Versiegelung eines Weges mit umweltschädlichen Materialien aus der Erdölindustrie in einem Landschaftsschutzgebiet und teilweise als Naturschutzgebiet geplanten Wald ist ein massiver Eingriff in Natur und Landschaft, der nach Bundesnaturschutzgesetz ausgleichspflichtig ist, sodass kostenintensive ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen notwendig werden, die die negativen Auswirkungen des umweltschädlichen Eingriffs kompensieren sollen.

Die FBI schätzt, dass sich die Kosten für dieses völlig unnötigen Projektes dann sogar auf ½ Million Euro erhöhen werden, was dann 2.000,- Euro pro Meter Weg entspricht, sodass kaum noch vorstellbar ist, dass dieses Unsinnsprojekt, das zu einem massiven ökologischen und finanziellen Schaden der Stadt führen würde, noch umgesetzt wird. Aber den Schildbürgern in der Bezirksvertretung Hombruch ist natürlich alles zuzutrauen. 

EselSierau.pdf (1.03MB)
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592. Pressemitteilung 08.06.2018

FBI engagiert sich weiterhin für umweltverträglichen Fuß- und Radweg am Rüpingsbach

Die Renaturierung des Rüpingsbachs im Stadtbezirk Hombruch (s. Foto bei Dortmund-Schönau) ist abgeschlossen. Jetzt gilt es, die besonders sensiblen Naturbereiche vor Störungen zu schützen, damit auch künftige Generationen in Dortmund den Eisvogel erleben können und den Frosch nicht nur aus dem Märchen kennen.

Die FBI fordert dazu regelmäßige Kontrollen des Ordnungsamtes gegen Halter, die ihre Hunde rechtswidrig nicht anleinen und sie in den sensiblen Bachuferbereich laufen lassen und Brutvögel verjagen.

Der bachbegleitende Fuß- und Radweg als wichtige Nord-Süd-Verbindung muss an besonders sensiblen Bachabschitten (ca. 10 % der Gesamtlänge) abseits davon geführt werden, darf grundsätzlich nicht asphaltiert werden und durch spezielle Biotop-managementmaßnahmen müssen die Brutmöglichkeiten des Eisvogels verbessert werden.

EselBV2019.pdf (2.93MB)
EselBV2019.pdf (2.93MB)